Test – Lenovo Ideapad S510p

Die Vielfalt an Laptops ist echt unübersichtlich geworden. So gut wie jeder Hersteller hat verschiedene Modelle im Programm. Da kann eine Kaufentscheidung schon mal schwierig werden. Mit dem Lenovo Ideapad S510p stelle ich Euch heute ein solides Einsteigernotebook vor. 

Das Lenovo Ideapad S510p ist für mich ein absolutes Allroundtalent. Es kann mit einem tollen Preis überzeugen und ist sehr umfangreich ausgestattet. Egal ob man nur im Internet unterewgs ist oder mal ein Spiel spielen will, dass Ideapad ist allen Aufgaben gewachsen.

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Austattung:

Beim Ideapad S510p handelt es sich um ein Windows 8 Laptop. Als CPU ist ein Intel i5 Prozessor der vierten Generation (Haswell) verbaut. Dieser kommt eigentlich eher nur in waschechten Ultrabooks zum Einsatz. Die CPU besitzt 2 Kerne und kann gleichzeitig bis zu 4 Threads bearbeiten. Die Dual-Core CPU ist jeweils mit 1,6 GHz getaktet und schafft im Turbomodus bis zu 2,6 GHz. Standardmäßig sind im Ideapad 4 GB DDR3L RAM vebaut, welcher aber bis auf maximal 16 GB aufgerüstet werden kann. Obwohl ein DVD-Brenner verbaut ist, misst das Notebook an der dicksten Stelle gerade mal 24 Milimeter. Die 2,4 Kilogramm Gewicht  sind auch unterwegs nicht zu schwer. Außerdem besitzt das Ideapad eine HD-Webcam mit intergriertem Mikrofon welche optimal für Videotelefonie genutzt werden kann.

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Das Display:

Das 15,6 Zoll große Display löst mit 1366 x 768 Pixeln auf. Die Ausleuchtung geht soweit in Ordnung, einzig die glänzende Oberfläche stört gerade im Außenbereich sehr. Allerdings stellt das Display Farben sehr natürlich dar. Bild- oder Pixelfehler waren nicht vorhanden.

Grafik:

Ähnlich wie das von mir getestete Sony Vaio Laptop sind im Ideapad zwei Grafikkarten verbaut. Die erste ist die Intel HD 4400 welche im Verbrauch sehr sparsam ist und vom System bei nicht so aufwendigen Berechnungen genutzt wird. So spart der Laptop einiges an Energie. Außerdem befindet sich noch eine Geforce GT 720M von nvidia mit an Board. Diese ist nochmal mit 1024 MB Video-RAM ausgestattet. Spiele wie Diablo 3 oder Anno 2070 lassen sich auch mit hohen Details flüssig spielen. Allerdings darf man nicht vergessen, das die Geforce ordentlich Strom braucht. Nach ca. 3,5 Stunden Diablo 3 war der Akku leer und musste an die Steckdose.

Kommunikation & Anschlüsse:

Neben Bluetooth 4.0 befindet sich noch ein Anschluss für Ethernet LAN an Board. Außerdem funkt das Ideapad im WLAN über den 802.11 b/g/n Standard. Mit dem HDMI-Ausgang kann das Ideapad z.B. an ein Fernsehgerät angesschlossen werden. Eine VGA-Schnittstelle ist nicht vorhanden. Mit 3 USB-Anschlüssen (davon 2 mit schnellem USB3.0)  findet man genügend Platz um externe Festplatten oder USB-Sticks zu nutzen. Außerdem ist ein Card Reader verbaut der alle gängigen Karten ausliest.

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Die Tastatur:

Die Tasten sind schön flach und optimal angeordnet. Auf einen Beleuchtung hat man verzichtet. Besonders gut hat mir der seperate Zahlenblock gefallen. Wenn man, so wie ich, viel mit Excel arbeitet ist so ein Zahlenblock schon eigentlich Pflicht. Etwas ungewöhnlich finde ich die Funktionstasten. Normalerweise kann in Kombination mit der Fn-Taste sowie den F-Tasten in der obersten Reihe zusätzlich Funktionen ( z.B. Helligkeit oder Lautstärke) des Laptos steuern. Hier ist es etwas anders. Wenn ich zum Beispiel die F2 Taste nutzen will, muss ich erst die Fn-Taste gedrückt halten und drücke dann erst die F2-Taste. War für mich anfangs etwas ungewohnt.

Sound:

Die Lautsprecher befinden sich vorne unterhalb des Laptops. Gerade wenn man das Gerät auf dem Schoß hat, kann sich das gelegentlich etwas komisch anhören. Ein zertifiziertes Dolby-Surround-Sound System bessert den Klang aber deutlich auf. Gerade wer viel über Kopfhörer Musik oder ähnliches hört, wird überrascht sein.

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Die Festplatte:

Im Ideapad S510p ist eine Hybridplatte verbaut. Diese ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Der eine Teil ist die herkömmliche, mechanische, Festplatte. Mit 500 GB ist diese grozügig bemessen. Dort findet man das Betriebssytem sowie alle installierten Programme und abgelegte Daten. Der zweite Teil besteht aus einer 8 GB großen SSD. Diese sorgt zu einem für einen superschnellen Start des Latops. Außerdem werden hier Programme und Apps abgelegt die oft benutzt werden. So enstehen fast keine Ladezeiten. Auch ein Start aus dem Standby-Modus wird somit blitzschnell bewerkstelligt.

Der Akku:

Die Laufzeit ist mit bis zu 5 Stunden angegeben. Wer nicht spielt und keine aufwendigen Programme nutzt  oder die Displaybeleuchtung komplett hochdreht, kommt mit dieser Zeitangabe auch locker hin. Wie schon beschrieben ist gerade bei Spielen die Laufzeit deutlich kürzer. Dann muss der Laptop an den Strom – nach ca. 2 Stunden ist dieser aber wieder voll geladen.

Mein Fazit:

Das Lenovo Ideapad S510p kann man zum Beispiel hier für knapp 570 Euro kaufen. Dafür erhält man einen nicht nur schönen Laptop, sondern auch ein gut durchdachtes Gerät mit toller Ausstattung. Wer also nicht soviel für einen tragbaren Computer ausgeben will oder kann, sollte sich das Lenovo Ideapad S510P mal genauer anschauen. Außerdem möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei redcoon.de bedanken, die mir das Gerät freundlicherweise zum testen zur Verfügung gestellt haben.

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