Test – Canon EOS 700D

Fotografieren kann jede Menge Spaß machen – Voraussetzung dafür ist in aller Linie das man sich mit den Grundkenntnissen der Fotografie beschäftigt und sich darin auch auskennt. Mit diesem Wissen erreicht man auch schon mit einer Handykamera sehr schöne Ergebnisse. Für professionelle Bilder benötigt man aber definitv besseres Handwerkszeug. Für Profis kommt dabei eiegtnlich nur eine Geräteart in Frage – eine digitale Spiegelreflexkamera, kurz DSLR genannt. Das Angebot an solchen Kameras ist mittlerweile schwer überschaubar geworden, allerdings hat sich die Firma Canon mit den EOS Modellen recht gut auf dem aktuellen Markt positioniert. Aus diesem Grunde habe ich mir mal die EOS 700D etwas genauer angeschaut.

 Lieferumfang

Neben der eigentlichen Kamera befindet sich noch ein Objektiv (EF-S 18-135 mm IS STM) im Lieferumfang. Außerdem liegt der Kamera noch ein Trageriemen mit Canon-Schriftzug sowie ein Datenkabel bei. Der mitgelieferte Lithium-Ionen Akku hat 1120 mAh und wird mit dem kleinem handlichen Ladegerät aufgeladen. Handbücher liegen in 4 verschiedenen Sprachen vor – jedes knapp 400 Seiten dick.

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Nicht im Lieferumfang enthalten ist eine SD-Speicherkarte auf der die Fotos & Videso gesichert werden. Im Test kam einen 64GB SanDisk SDXC Extreme HD zum Einsatz. Diese hat einen Transferrate von 45 MB/s und eignet sich daher auch für HD-Aufnahmen.

Das Gehäuse

Das Gehäuse der EOS 700D besteht hauptsähclich aus Kunststoff, wirkt aber trotzdem sehr wertig. Durch die griffige, leicht rauhe Oberfläche liegt die Kamera sehr gut in der Hand. Über ein Moduswahlrad können verschiedene Programme aufgerufen werden. Darauf gehe ich später noch etwas genauer ein. Man hat beim Fotografieren die Wahl zwischen dem klapp- und drehbaren Touchbildschirm oder man schaut einfach durch den analogen Sucher – so wie man es auch von alten Kameras kennt.

Die Programme

Die EOS 700D wird als Einsteigerkamera beworben. Lautt Canon soll es mit dieser Kamera auch abosluten Laien möglich sein hochwertige Bilder zu knipsen. Über das Moduswahlrad können verschieden Programme aufgerufen werden. Diese reichen von komplett manuellen Programmen bis hin zur vollautomatischen Erkennung. Wer ersteres nutzen will, sollte sich wirklich auskennen, egal ob ISO-Wert, Autofokus oder Blendeneinstellung – hier muss alles selber eingestellt werden. Gerade für Einsteiger interessant ist die automatische Motiverkennung (grün markiert). Die Kamera entscheidet dabei selber welches die optimalen Einstellungen für das jeweilige Motiv sind. Egal ob Landschaftsaufnahme oder Portrait – die EOS 700D nimmt in diesem Modus den Nutzer sämtlich Arbeit ab. Ich habe während meines Testes überwiegend diese Funktion genutzt. Sehr gelungen finde ich auch die Kreativprogramme. Mit diesen können z.B. HDR-Aufnahmen problemlos erstellt werden. Wer viel nachts fotografiert wird sich über die Funktion “Nachtaufnahme ohen Stativ” freuen. In diesem Modus macht die EOS 700D drei Aufnahmen, legt diese übereinander und stellt dann ein vernünftiges Bild zur Verfügung.

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Die Kamera macht aber nicht nur Fotos sondern auch sehr gute HD-Videos. Voraussetzung ist hierfür eine ausreichend große Speicherkarte denn ein ca. 30 Sekunden Video nimmt mal eben locker gute 200 MB an Platz ein. Generall rate ich dazu, sich eine größerer Speicherkarte direkt dabei zu kaufen. Für 120 Bilder bei voller Auflösung (18 Megapixel) kann man knappe 1,5 GB an Platz einrechnen.

Das Display

Wie schon erwähnt, besitzt die EOS 700D ein dreh- & klappbares Display welches mit einer Touchfunktion ausgestattet ist. Ist dieser aktiviert, kann man mit einem Touch auf das Display angeben auf welchen Punkt sich die Kamera scharfstellen soll. Möchte man die EOS mit dem eingebauten Sucher nutzen, schaltet das Display automatisch ab sobald die Kamera ans Auge geführt wird. Sämtiche Funktionen können auch über das Touch-Display gesteuert werden. Wird das Dispaly nicht genutz, kann es komplett nach innen geklappt werden.

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Benutzerfreundlichkeit

Ich bin, was die Fotografie angeht, absoluter Laie. Dennoch konnte ich mit der EOS 700D tolle Ergebnisse erzielen. Mit den automatischen Modi bekommt eigentlich jeder tolle und professionelle Fotos hin.Alle Knöpfe und Regler lassen sich gut bedienen. Was mich allerdings gestört hat – wenn man die Kamera längere Zeit mit dem Trageriemen mit sich rumträgt wird die EOS 700D irgendwann sehr schwer. Hinzu kommt, das die Laufzeit des Akkus  bei eigenschaltetem Display und ohne Blitz ca. 450 Aufnahmen schafft. Bei mir war der Akku bereits nach ca. 80 Fotos leer und musste geladen werden. Dies ging allerdinsg sehr schnell – nach ca. 1 Stunde war der Akku wieder einsatzfähig.

Mein Fazit:

Die EOS Modelle gehören nicht umsonst zu den besten DSLR-Kameras. Auch für Einsteiger ist das Fotografieren damit kinderleicht – wenn man sich mit den Einstellungen auskennt oder den Automatikmodus nutzt. Beim letzterem hat man schon fast eine hundert prozentige Garantie das die Fotos was werden. Das ganze hat allerdings seinen Preis. So kostet die EOS 700D bei redcoon.de gute 850 Euro. Dazu sollte man nochmals knappe 50 Euro für eine SD-Karte berrechnen. Wem der Preis egal ist, erhält mit der Canon EOS 700D eine tolle Kamera.

Außerdem möchte ich mich nochmals bei redcoon.de bedanken, die mir die EOS 700D freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

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Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Wurde beim Test auch die Auslöseverzögerung gemessen.
    Ich benötige die Angabe für die High-Speed-Fotografie

    Mit freundlichen Grüßen Gerhard Hühne

    Antworten

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