AVM verteilt FritzOS 7.11 für Fritzbox 7490

Bereit seit einiger Zeit rüstet AVM seine Endgerät mit dem neuen FritzOS 7.10 aus. Wurden zunächst die neueren Modelle mit dem Update versorgt, erhält nun auch endlich die Fritzbox 7490 das neue Update. AVM überspringt hier aber die Version 7.10 und liefert direkt Version 7.11 aus. Mit dem Update erhalten Nutzer zahlreiche Verbesserungen sowie Optimierungen im Bereich WLAN, Mesh sowie Telefonie und VPN-Funktionen.

Selbstverständlich sind alle Neuerungen und Verbesserungen wieder in einer Changelog zusammengefasst. Das Update kann ab sofort als Update direkt über die Benutzeroberfläche eingespielt werden. Alternativ kann die Image-Datei auch hier runtergeladen werden. Mit jedem neuen FRITZ!OS-Update aktualisiert AVM auch die Sicherheitsfunktionen und empfiehlt daher grundsätzlich für alle Geräte, das Update durchzuführen.

Windows verschiebt Update und entfernt Zwangs-Update

Seit einigen Tagen warten Windows 10 User bereits  auf das angekündigte April-Update, jetzt stellt sich raus – das wird wohl erstmal nichts. In einem Blogbeitrag teilte Microsoft kurzerhand mit, das es das erwartete Update erst Ende Mai geben wird. Somit habe Microsoft mehr Zeit die neue Version etwas länger zu testen und das Update-Chaos der letzen Wochen zu vermeiden. In der Vergangenheit waren die Windows 10 Updates anscheinend sehr fehlerhaft und führten bei vielen Nutzern zu Bootloops oder sorgten dafür das sich der Rechner gar nicht mehr starten lies. Nur die manuelle Deinstallation des jweiligen Updates liessen die Rechner wieder laufen.

Um zukünftig solche Fehler zu vermeiden nimmt Microsoft Abstand von den Zwangs-Updates der Feature.Versionen. Bisher war es so, das Microsoft Feature-Updates automatisch installiert hat – ohne eine Bestätigung oder Erlaubnis des Nutzers zu erfragen. Damit soll nun Schluss sein. Erst wenn eine Windows-Version nicht mehr vom Support unterstützt wird, schaltet sich die Update-Automatik ein. So hat der Privatnutzer ganze 18 Monate Zeit sich für das Update zu entscheiden und verhindert damit im Notfall lästige Neuinstallationen. Die Trennung von Sicherheits- und Feature-Updates soll aber nicht erst Ende Mai kommen, sondern wird für die Version 1803 und 1809 in den nächsten Tagen nachgereicht.

Nutzer der Windows 10 Home Version haben ab Mai endlich auch die Möglichkeit, Updates für bis zu 7 Tage zurückzustellen. Das ganze soll fünf mal hintereinander möglich sein, so dass sich eine Update-Pause von bis zu 35 Tagen erreichen lässt. Diese Funktion war bisher nur den Windows 10 Pro Usern vorbehalten.

Die Nutzungszeit des PC´s kann man schon länger bei Windows 10 vorgeben. So kann man vermeiden, das der Rechner nach einer Update-Installation einfach neustartet während man am PC sitzt und unter Umständen wichtige Daten verloren gehen.  Standardmäßig ist hier die Zeit von 08:00 bis 17:00 Uhr vorgegeben. Mit dem Mai-Update soll dann die Möglichkeit bestehen, die Zeiten je nach Nutzungsaktivitäten anzupassen.