iOS 14 und iPadOS 14 gehen an den Start

Seit heute ist das iOS und iPadOS verfügbar in der Version 14 verfügbar und kann auf allen kompatiblen Apple Endgeräten installiert werden.

iOS 14iPadOS 14
iPhone 11, 11 Pro, 11 Pro MaxiPad Pro 12.9 Zoll (1., 2., 3. und 4. Generation)
iPhone XS, XS Max, XRiPad Pro 11 Zoll (1. und 2. Generation)
iPhone SE, SE 2020iPad Pro 10.5 Zoll
iPhone XiPad Pro 9.7 Zoll
iPhone 8, 8 PlusiPad (5., 6., und 7. Generation)
iPhone 7, 7 PlusiPad mini (5. Generation)
iPhone 6s, 6s PlusiPad mini 4
iPad Air (3. Generation)
iPad Air 2

Das Update kann unter Einstellungen – Allgemein – Softwareupdate  heruntergeladen werden. Der Download ist ca. 2,5 GB groß. Um sicher zu gehen, das keine persönlichen Daten verloren gehen, sollte vor der Installation ein Backup gemacht werden. Nach der Installation und einem Neustart stehen dem Nutzer einige Neuerungen zur Verfügung.

Widgets

Die größte Veränderung von iOS 14 dürften wohl die Widget-Funktion sein. Auf dem Homescreen können nun, ähnlich wie bei Android, verschiedene Widgets positioniert werden. Allerdings gibt es keine freien Zwischenräume innerhalb der Icons. Diese passen sich je nach Widget an oder werden auf eine neue Seite ausgelagert.

iOS 14 mit Widgets

App-Drawer

Der von Android bekannte App-Drawer hat nun auch bei Apple Einzug gehalten, hört hier aber auf den Namem App Mediathek. Hier werden alle Apps angezeigt, die nicht auf dem Homescreen zu sehen sind. Die App Mediathek mit dem Wischen nach links aufgerufen werden.

Translator & Maps

Nach der Installation von iOS 14 zeigt sich auch eine neue Übersetzungsapp. Diese soll ähnlich funktionieren wie der Google Translator. Anscheinend versucht Apple hier seine eigene App an den Mann zu bringen, so das auf Google Produkte verzichtet werden kann. Ebenfalls ein Update hat auch Apple´s Navigations-App “Apple Maps” bekommen. Wer ein E-Auto besitzt kann nun besser Routen planen da das Tanken bzw. aufladen in der Routenberechnung mit einbezogen wird. Dennoch werde ich persönlich weiter Google Maps einsetzen, da die Software meiner Meinung nach ganz klar die Nase vorn hat.

Neue Standards

Der Browser Safari hat ebenfalls ein Update erhalten. Dieser soll nun schneller und sicherer geworden sein. Safari überwacht nun auch ob Eure Passwörter einem Leak zum Opfer gefallen sind. Wer statt Safari lieber Google Chrome oder Edge nutzen will, kann diese nun als Standardbrower angeben. Das gleiche gilt auch für Mail-Apps.

Für weitere Infos zu iOS 14 einfach hier mal schauen.

 

Apple Pay – endlich auch in Deutschland

Seit gut vier Jahren gibt es das mobile Zahlverfahren Appel Pay bereits in den USA. Lange wurde rum spekuliert wann und ob der Dienst überhaupt in Deutschland startet. Im Sommer dann wurde von Apple direkt bestätigt das der Dienst definitv nach Deutschland kommt und heute, am 11. Dezember ist es dann endlich soweit. Apple Pay geht offiziell in Deutschland an den Start.

Mit Apple Pay können Besitzer eines iPhones, iPads oder Apple Watch  in (Online-)Shops, Supermärkten und Cafes bargeldlos zahlen. Vorrausetzung ist natürlich das dass jeweilige Unternehmen auch Apple Pay als Zahlunsgmittel aktzeptiert. Erkennbar ist dies an dem Apple Pay Logos auf den NFC Bezahlterminals. Auch die Bezahlung mit einem Mac (aktuell leider nur über den Safari-Browser) ist möglich.

Terminal mit diesem Logo unterstützen Apple Pay

Um Apple Pay nutzen zu können, braucht Ihr in Eurer Wallet-App einfach eine Kredit- oder Debitkarte hinterlegen. Wenn Eure Bank ebenfalls Apple Pay unterstützt, könnt Ihr den Dienst sofort nutzen. Folgende Banken unterstützen Apple Pay bereits – weiter sollen in 2019 folgen: