LastPass schränkt Gratis-Nutzung massiv ein

Bereits seit einigen Jahren nutze ich den Passwortmanager LastPass. 2 Jahre davon sogar in der Premium-Version. Diese hat sich für mich aber nicht rentiert, so dass ich später das kostenlose Modell genutzt habe. Auch hiermit hatte ich alle Passwörter snycron auf meinen Rechnern, Laptops und mobilen Endgeräten.

Nun hat LastPass verkündet sein Preismodell radikal zu ändern. Ab dem 16. März soll der Zugriff bzw. die Nutzung des kostenlosen Angebotes auf einen Gerätetyp beschränkt werden. Soll heissen – speichert Ihr besispielsweise Passwörter in Eurem LastPass-Konto auf einem Smartphone oder Tablet ab, sind diese zum Beispiel nicht mehr auf dem heimischen PC oder Laptop verfügbar – es sei denn Ihr wechselt die Gerätetyp. Damit der pfiffige User aber nicht ständig den Gerätetyp ändert , soll der Wechsel maximal drei mal möglich sein.

Danach ist ein Wechsel nicht mehr möglich, es sei denn Ihr wechselt zu einem Premium-Abo welches mindestes mit 35,00 Euro zu Buche schlägt. Im ersten Jahr gewährt LastPass seinen Kunden noch einen gewissen Nachlass – so zahlt Ihr dann im ersten Jahr 25,00 Euro.

Warum LastPass diesen Schritt geht, liegt klar auf der Hand. Der Dienst verzeichnet aktuell über 20 Millionen User, ein Bruchteil davon scheinen aber nur Premium-Kunden zu sein. Durch die radikale Änderung hofft man, mehr Leute dazu zu bewegen den Premiumdienst zu nutzen – ob die Rechnung für LastPass aufgeht sei mal dahin gestellt. Schliesslich gibt es weitere gute Passwortmanager die auch in der Free-Version problemlos auf verschiedenen Geräten genutzt werden können. Hierzu zählen KeePass oder Bitwarden zu den bekanntesten.

Super Mario Kart Tour für iOS und Android erschienen

Seit Mittwoch ist es endlich zu haben – Super Mario Kart für iOS und Android. Obwohl das Spiel optisch der Konsolenversion entspricht gibt es doch ein paar kleine aber feine Unterschiede. Super Mario Kart ist für die Steuerung mit einer Hand konzipiert. So wird mit einem Finger oder Daumen das Fahrzeug durch die jweiligen Strecken gesteuert. Alternativ kann auch auf Bewegungssteuereung umgstellt werden. Mit dem verbauten Bewegungssensor kann man die Lenkung mit einem Kippen des Smartphones nach links oder rechts nutzen. Ebenso wurde das “Driften” stark vereinfacht. Befindet man sich in einer Links- oder Rechtskurve, wird der Drift automatisch aktiviert. Wem das zu leicht ist, kann diese Automatik aber in den Einstellungen abschalten. Wer Mario Kart schon mal auf dem Super NES oder der Nintendo Switch gespielt hat, wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein – durch die Portierung auf das Smartphone sowie die veränderte Steuerung, geht meiner Meinung einiges an Spielspaß verloren. Das klassische Mario-Kart-Feeling kommt hier nur sehr begrenzt auf. Dennoch muss ich aber sagen, das auch die Smartphone-Version zwischendurch echt Spaß macht – prima Unterhaltung die für Kurzweil sorgt.

Umso ärgerlicher ist es, das bei Mario Kart Tour nicht auf das gleiche Kaufprinzip wie bei Super Mario Run gesetzt wurde. Letzteres  kann im AppStore für einen festen Preis gekauft werden. Nicht so bei Mario Kart Tour. Das Spiel ist grundsätzlich kostenlos, allerdings kann man gegen Geld Rubine und Goldpässe kaufen. Mit diesen können dann Verbesserungen oder neue Fahrzeuge gekauft werden. Die Preise sind hierfür allerdings echt hart wenn man bedenkt das Mario Kart Tour hauptsächlich auf Kinder und Jugendliche abzielt. Hier mal eine kleine Übersicht:

3 Rubine2,29 Euro
10 Rubine6,99 Euro
23 Rubine13,99 Euro
48 Rubine29,99 Euro
93 Rubine54,99 Euro
135 Rubine74,99 Euro
Goldpassmonatlich 5,49 Euro

Ich habe bereits jetzt schon einige Stunden mit dem Spiel verbracht. Aktuell muss ich sagen, das man die zusätzlichen Rubine nicht unbedingt braucht und auch so im Spiel weiter kommt. Allerdings weiß ich nicht , wie dies im weiteren bzw. fortgeschrittenen Spielverlauf aussieht. Für Mario Kart Tour hätte es mir deutlich besser gefallen, einen festen Preis zu fordern. Für knapp 10 Euro (soviel kostet Super Mario Run in der Vollversion),hätte das Spiel sicherlich viele glückliche Käufer gefunden. Bei dem aktuellen Preismodell könnte ich mir allerdings vorstellen, das vielen der Spaß am spielen schnell vergeht.

‎Mario Kart Tour
‎Mario Kart Tour
Entwickler: Nintendo Co., Ltd.
Preis: Kostenlos+
Mario Kart Tour
Mario Kart Tour
Entwickler: Nintendo Co., Ltd.
Preis: Kostenlos+