Think Big – Große Drucke in 3D

Wer hier mitliest, weiß das ich mich seit einiger Zeit schon mit 3D-Druckern beschäftige. Angefangen mit einem Drucker als Bausatz habe ich mir bereits nach einiger Zeit einen Anycubic i3 Mega angeschafft. Dieser allerdings wurde bereits wenige Monate gegen einen Artillery Sidewinder X1 ausgetauscht. Der Grund dafür war einfach das deutlich größere Druckbett. Mit dem Vorgänger ist man gerade bei größeren Drucken schnell an die Grenzen des machbaren gekommen. Weiterlesen

Empfehlung – Filament von DC plastics

Wer einen 3D-Drucker kennt sicherlich das Problem – welches Filament ist das richtige für mich? Gibt es bei den Herstellern Unterschiede und sind teilweise die hohen Preise gerechtfertigt? Ich habe seit ca. einem Jahr selbst einen 3D-Drucker bei mir stehen. Angefangen mit einem Selbstbauprojekt stieg ich um auf den Anycubic i3 Mega. Dieser wurde aber aus verschiedenen Gründen gegen eine Sidewinder X2 aus dem Hause Artillery ausgetauscht.

Seit ich mich mit diesem Thema beschäftige habe ich schon einige Rollen Filament „verdruckt“. Ich drucke vorzugsweise mit PLA (Polylactid), da dies sich gerade für Anfänger besonders gut verarbeiten bzw. drucken lässt.

Allerdings ist PLA nicht gleich PLA – ich musste immer wieder erfahren, dass es deutliche Qualitätsunterschiede gibt. Gerade die günstigen Filamente sind oft schlecht gewickelt oder haben einen ungleichmäßigen Durchmesser. Beides führt zu schlechten Druckergebnissen oder kann sogar dafür sorgen das der Drucker mitten im Druck auf einmal streikt – gerade bei längeren Drucken ist sowas sehr ärgerlich.

Im Internet bin ich allerdings auf einen Hersteller gestoßen, der mich positiv überrascht hat. Die Rede ist von DC plastics. Das deutsche Unternehmen scheint noch recht neu am Markt zu sein, demnach sind Erfahrungswerte noch recht rar gesät. Das möchte ich mit diesem Artikel ändern.

Also ein, zwei Rollen geordert und das PLA mal ausprobiert. Die Wicklungen auf den Rollen sind durchweg gut und machen auch bei längeren Drucken keinerlei Probleme. In meinen Tests habe ich mit einer Extruder-Temperatur von 205° Grad und eine Heizbett-Temperatur von 55° Grad Celsius gedruckt. Als Testobjekt kam das allzeit beliebte Benchy-Boot zu Einsatz. Im Slicer habe ich die Standardeinstellung mit eine Schichtdicke von 0.2mm gewählt.

Das PLA von DC plastics wird einmal als herkömmliches PLA sowie als mattes PLA angeboten. Und was soll ich sagen – ich denke die Ergebnisse sprechen für sich. Einzig der Unterschied zwischen dem matten und dem „normalen“ PLA fällt nur sehr wenig auf. Dies kann aber an der Farbwahl liegen, eventuell ist der Unterschied bei schwarz-matt besser sichtbar.

Abschliessend muss ich aber sagen, das dass Filament echt eine Empfehlung ist. Die Qualität überzeugt durchgehend und die Rolle (ca. 750g) ist mit einem Preis unter 20 Euro echt ein Schnäppchen. Im Shop von DC plastics sind bereits einige tolle Farben erhältlich, das Angebot wächst aber ständig.

Fazit

Wer gutes Filament „made in Germany“ sucht, sollte sich die Produkte von DC plastics mal anschauen. Von mir gibt es in jedem Falle eine klare Kaufempfehlung.

Ich druck mir die Welt, wie sie mir gefällt – 3D-Druck auf dem Dortmunder Blog

Ein Thema über das ich mich schon seit einiger Zeit informiere, sind 3D-Drucker. Zu Anfang noch unerschwinglich sind die Geräte in der Mittelklasse echt bezahlbar geworden. Bei JB Steeldesign betreue ich aktuell die Planung und den Bau eines CNC-Plasmaschneiders. Viele Teile dafür entstehen ebenfalls in einem  3D-Drucker. Dies war auch letzten Endes der Grund mir selbst so ein Teil anzuschaffen. Welches Model es geworden ist und wie die ersten Drucke waren, erfahrt Ihr hier. Weiterlesen