Neues Projekt – Raspberry Pi3

Eine Sache die ich schon länger im Hinterkopf habe, ist die Anschaffung eines Raspberry Pi. Ich habe oft darüber gelesen, immer wieder neue Projekte gesehen und dann – habe ich das Thema erstmal wieder verschoben – zu wenig Zeit und zu wenig Kenntnis. Nun ist es soweit und ich halte das aktuelle Modell des Raspberry Pi in den Händen. Ihr wisst nicht was ein Raspberry Pi ist oder wollt wissen was damit machbar ist – dann solltet Ihr unbedingt weiterlesen. Hier und in weiteren Artikeln erfahrt Ihr alles zum Thema Raspberry Pi.

Beim Rapsberry Pi handelt es sich um einen Einplatinencomputer der extrem klein ist. In etwa entspricht die Größe der Platine einer Kreditkarte. Anfang 2012 wurde das erste Modell, der Raspberry Pi1  Model A, vorgestellt und seitdem ständig weiterentwickelt. Mittlerweile gibt es bereits das dritte Modell, den Raspberry Pi3 Model B. Ausgestattet mit einem ARM-Mikroprozessor kann man u.a. einen leichten Einstieg in das Thema Programmierung finden. Egal ob Web- oder Mailserver, Smart-Home-Steuerung, Messsysteme oder Mediacenter – es gibt zig Einsatzmöglichkeiten eines solchen Mini-Computers. Seit 2012 wurden bereits mehr als zwölf Millionen Geräte verkauft. Für den Erfolg ist sicher das Software- und Zubehörangebot sowie der geringe Einstiegspreis verantwortlich.

Ein typisches Starter-Set des Raspberry Pi3

Was kann der Pi?

Wie bei einem herkömmliche Rechner benötigt auch der Pi ein Betriebssystem. Angepasste Linux-Distributionen haben sich dabei durchgesetzt. Diese werden auf einer SD-Speicherkarte installiert. Diese Speicherkarte wird in der Regel auch als “Festplatte” genutzt – eine Schnittstelle für herkömmliche Festplatten gibt es nicht. Bei neueren Generationen können aber zusätzlich Massenspeicher an der USB-Schnittstelle angeschlossen werden. Dies können externe SSD´s oder USB-Speichersticks sein. Der Raspberry Pi kann Videodaten mit voller HD-Auflösung dekodieren und über die vorhandene HDMI-Schnittstelle ausgeben. Hier mal ein kleiner Überblick der technischen Daten des Raspberry 3:

CPUARM Cortex A53 ( 4Kerne mit 1200MHz getaktet )
GPUBroadcom Dual Core VideoCore IV, Open GL-ES 1.1/2.0 FullHD 1080p30
VideoausgabeComposite Video (FBAS) HDMI (Typ A)
TonausgabeHDMI (digital), 3.5mm Klinkenstecker (analog)
Arbeitspeicher1024 MB
USB-Anschluss4x USB 2.0
Netzwerk10/100-MBit-Ethernet
WLAN2.4 GHz b/g/n-Standard
BluetoothVersion 4.1 Low Energy
Pins40
Stromaufnahme maximal 4 Watt (800mA)
mögliche BetriebssystemeGNU/Linux, BSD, Plan 9, RISC OS, Windows 10 IoT
Preis ohne Netzteil, Gehäuse und Speicherkarte ca. 35 USD

Der Preis ist für die Leistung einfach unschlagbar. Ein Gehäuse ist nicht zwingend erforderlich, als Stromquelle eignet sich auch das Ladegerät eines Smartphones. Die erforderlichen Betriebssysteme sind kostenlos und können zum Beispiel hier geladen werden. Mittlerweile gibt es aber auch Starter-Sets, die alles beinhalten was man für Anfang benötigt. Die Sets unterscheiden sich in der Regel nur im Umfang des Zubehörs.

Was kommt als nächstes?

Dieser Artikel hier soll nur eine kurze Vorstellung des Raspberry Pi3 sein. Die Möglichkeiten die es mit diesem Computer gibt würden den Rahmen dieses Artikel deutlich sprengen. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich immer wieder Artikel zum Thema Raspberry Pi veröffentlichen. Angefangen bei der Einrichtung des Pi´s und der Umsetzung einiger Projekte werde ich hier einiges veröffentlichen. Wenn Dich das Thema interessiert, solltest du also regelmäßig vorbeischauen.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Viel Spaß mit dem 1. Raspberry Pi, wenn man sich länger mit dem Teil beschäftigt, werden es auch ganz schnell mehr 🙂 Es gibt viele schöne Projekte dafür.

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  2. Pingback: Neuer Raspberry Pi ist da | dortmunder-blog.de

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