Geld anlegen: Regional oder international?

In den letzten Jahren kam es zu einem echten Run auf den Aktienmarkt, so zogen Wertpapiere, Kryptowährungen und ETFs viele Neulinge in ihren Bann. Die hat auch mit der Pandemie zu tun, die vielen Menschen die eigene wirtschaftliche Unsicherheit nochmals verdeutlichte. Dadurch suchten die Menschen nach Absicherungen wirtschaftlichen Charakters, die ihnen auch Renditen versprechen. Denn auf den normalen Banken nützt das gesparte Geld überhaupt nicht.

Im Gegenteil verlangen die Banken sogar monatliche Gebühren für ein Konto. Dies steht komplett im Gegensatz zu früheren Zeiten, als es noch Zinsen auf das Geld auf dem Konto gab und die Inhaber sich über jährliche Auszahlungen freuen konnten. Die Auswirkungen dieses Hypes sind viele neue Anbieter auf dem Markt, so gibt es heute unzählige Aktien Apps, Kryptotrading Apps sowie ETF Apps, mit denen die Nutzer von überall aus auf ihr Portfolio zurückgreifen können. Die Apps sind praktisch und lassen die Nutzer von überall aus traden.

Eine andere wichtige Frage bei Investitionen und Trading ist die nach dem passenden Markt für einen Anleger. Dabei gibt es sehr viele Möglichkeiten und viele Anleger versuchen sowohl regional als auch international zu investieren, um so ein möglichst breit gefächertes Portfolio zu haben, das gegen etwaige Kursabstürze gesichert ist. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie ihr Portfolio am besten in regionale und internationale Anlagen aufteilen und so ein möglichst diversifiziertes Portfolio erhalten.

Wie man sein Portfolio mit ETFs diversifiziert

Erfahrene Anleger sind sich bewusst, dass gemischte Investments sehr nützlich und vielversprechend sind, denn sie versuchen größere Verluste abzuwenden. Dies liegt vor allem daran, dass die Aktienmärkte äußerst instabil sind und konzentrierte Investments einem größeren Risiko ausgesetzt sind. Fonds sind darauf die passende Antwort, denn sie ermöglichen den Anlegern eine Diversifizierung über viele verschiedene Anlagen, wodurch ein plötzlicher Absturz besser abgefangen werden kann.

Dies ist vor allem in volatilen Märkten ein wichtiges Instrument. Dabei sind die sogenannten ETFs besonders hervorzuheben, denn sie bieten eine gute Möglichkeit der Diversifikation. Die Abkürzung steht für Exchange Traded Funds und sie bilden einen bestimmten  Aktienindex ab, wie zum Beispiel den DAX. Das Hauptargument für eine Investition in ETFs sind die sehr niedrigen Gebühren für die Anleger. Exchange Traded Funds können sich als sehr attraktives Instrument zur Diversifizierung des eigenen Portfolios erweisen, denn sie sind eine Art Investmentfonds oder Wertpapierfonds, die an den Börsen gehandelt werden.

Im Allgemeinen basieren die meisten ETFs auf Indizes, was bedeutet, dass sie die gleichen Wertpapiere wie ein Börsenindex handeln und das im gleichen Verhältnis. Auf diese Weise möchte ein Index-ETF die Leistung des zugrunde liegenden Index nachbilden und so für Diversifikation auf dem Aktienmarkt sorgen.

Die Lösung für Risikominimierung heißt fast immer Diversifikation

Diversifikation ist die Praxis der Streuung von Risiken und Vermögenswerten über verschiedene Bereiche, Branchen und Unternehmen hinweg. Dieses grundlegende Anlageprinzip wurde in den 1950er Jahren zum ersten Mal praktiziert und sorgte in den 1970er Jahren für das Aufkommen von Index-Investmentfonds, was dann in den 90er Jahren zum unaufhaltsamen Siegeszug der  indexnachbildenden ETFs mündete.

Indexfonds oder ETFS bieten den Anlegern einen einfachen und kostengünstigen Zugang zu diversifizierten Anlagestrategien und haben in den letzten Jahrzehnten vielen Anlegern dabei geholfen, weg vom Besitz einzelner Aktien zu kommen, denn diese bedeuten einfach ein viel zu hohes Risiko. Dass die ETFs momentan so beliebt sind, spiegelt sich auch in täglich neu aufgelegten ETFs wider.

Die Menschen suchen in den ETFs nach einem adäquaten Ersatz für die nur teilweise nützlichen gesetzlichen Altersvorsorgen und Lebensversicherungen. Der Weg der ETFs führt die Anleger deswegen eher hin zu globalen Anlagestrategien, die Aktien, Anleihen und mehr beinhalten.

Der größte Vorteil der beliebten ETFs ist die extrem hohe Diversifikation. Das bedeutet, dass durch die gezielte Streuung des Portfolios in die unterschiedlichsten Bereiche, das Risiko eines Verlustes deutlich sinkt, weil bei Kursabstürzen andere Anlagen im Portfolio diesen Verlust auffangen und den Gesamtverlust am Ende deutlich reduzieren.

Diversifikation in anderen Bereichen

Die Diversifizierung eines Portfolios auf viele verschiedene Aktien ist ein guter Anfang, aber die meisten Portfolios sollten über diese Kategorien hinaus diversifiziert werden, da alle Aktien eine gewisse Sensibilität für auftretende wirtschaftliche Faktoren zeigen.

Deswegen ist eine Diversifikation in anderen Bereichen als dem Aktienmarkt für eine gute Anlagestrategie enorm wichtig. So können zum Beispiel neben den Wertpapieren auch Investitionen in Privatkredite, Immobilien und kleinere Unternehmen, die nicht börsennotiert sind, eine gute Möglichkeit sein, das eigene Portfolio zu diversifizieren.

Es sind aber auch ganz andere Bereiche geeignet, um sein Portfolio zu diversifizieren, so kann neben den Aktien zum Beispiel auch in Rohstoffe investiert werden. Gold und Silber sind hier die gängigen Anlageideen, denn auf diese zwei Rohstoffe ist in Bezug auf den Kurs eigentlich immer Verlass.

Lokale Diversifikation – was ist das?

Momentan scheint eine sehr gute Zeit zu sein, um in kleine lokale Unternehmen zu investieren, denn nach der Pandemie ist davon auszugehen, dass sowohl die nationale als auch die internationale Wirtschaft wieder florieren wird.

Gerade im Großraum Dortmund lohnen sich auch Investitionen in Immobilien. Der Grund dafür ist denkbar einfach, so ist der Wohnraum in Dortmund wie auch im gesamten Ruhrgebiet genauso knapp wie in vielen andern Städten im Land, weswegen eine solche Investition eigentlich eine sichere Bank ist. Aber auch kleine Unternehmen in und um Dortmund dürften in den nächsten Jahren wieder mehr Umsätze einfahren als in den vergangenen eineinhalb Jahren.

Deswegen können sich lokale Investitionen in Dortmund durchaus lohnen. Lokale Investitionen sind auch deshalb eine gute Hilfe zur Diversifikation, weil sie komplett unabhängig vom globalen Aktienmarkt sind und bei einem Einbruch des Marktes davon nicht wirklich betroffen sein werden.

Es ist ein guter Zeitpunkt, auch als privater Investor die Vorteile des Wachstums und der Chancen kleiner Unternehmen zu nutzen, aber dabei ist es sehr wichtig genau zu wissen, wie das Unternehmen, in das investiert werden soll, aufgestellt ist. Nur mit Fachwissen lassen sich wirklich lohnende lokale Investitionen in Dortmund tätigen.

Lokale Investitionen in Dortmund geben den Anlegern zudem das Gefühl, etwas für die heimische Wirtschaft zu tun, denn durch mehr und mehr Investitionen ist bei den kleinen Betrieben in Dortmund mehr Geld vorhanden, mit dem sie arbeiten könne. Außerdem kennen die meisten Investoren die Unternehmen und können quasi dabei zusehen, wie diese Gewinne mit dem investierten Geld erwirtschaften.

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