Einsteigertip – Canon EOS 1300D

In den letzten Wochen war es eher ruhig auf meinem Blog. Irgendwie gab es keinerlei Themen die so interessant gewesen wären, so das ich hätte drüber schreiben können. Außerdem betreue ich aktuell noch ein zweites Projekt welches sich gerade in der Aufbauphase befindet – die Rede ist von JB -Steeldesign.de . Ein guter und kreativer Freund zeigt dort seine Arbeiten aus Stahl, welche komplett aus eigener Hand gefertigt werden. Was dabei rauskommen kann, zeigt die Homepage von JB-Steeldesign eindrucksvoll.  Die dort gezeigten Fotos sind zum Teil von mir selbst fotografiert und waren/sind auch der Grund warum ich mir einen DSLR-Kamera gekauft habe, über die hier in diesem Artikel ein kleines Review zu lesen ist. Gleichzeitig soll dieser Artikel auch der Start für die neue Kategorie “Fotografie” sein. Denn demnächst werden zu dem Thema Digitale Fotografie hier verstärkt Artikel erscheinen. Mit diesem ersten Artikel dazu möchte ich Euch eine solide Einsteiger DSLR- Kamera vorstellen –  die Canon EOS 1300D.

Vorher informieren

Schaut man sich auf dem aktuellen Markt nach DSLR-Kameras um, wird man schnell merken, das die Auswahl mittlerweile unüberschaubar ist. Jeder Hersteller wirbt mit tollen Zusatzfunktionen, hohen Auflösungen und mit verschiedenen Preisen. Daher sollte man sich vor dem Kauf unbedingt ausführlich informieren. Ansonsten kann es passieren, das man eine Kamera kauft, die  gar nicht oder nur unzureichend  zu den persönlichen Bedürfnissen passt. Ich rate auch davon ab, in den nächstbesten Laden zu gehen und dem Verkäufer zu sagen: “Ich möchte mir eine DSLR-Kamera zulegen, was können Sie empfehlen” Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das dass nicht funktioniert. Ihr solltet vor einem Kauf auf jeden Fall gut informieren und folgendes wissen:

  • Was will ich mit der Kamera machen (Landschaft/Portrait/Sportfotografie usw.)
  • Will ich auch Filme drehen (wenn ja, in welcher Qualität)
  • Was muss die Kamera können
  • Wieviel Geld will/kann ich ausgeben

Mittlerweile gibt es im Internet zahlreiche Kaufhilfen, die bei der Suche nach der richtigen Kamera behilflich sind. Der Fotograf und Benjamin Jaworksyj stellt auf seiner Seite einen Kauf-O-Mat kostenlos zur Verfügung. Nach ein paar kurzen Fragen wird Euch eine Auswahl an Kameras vorgestellt, die am besten zu Euren Vorgaben passen. So hat man dann schon mind. 3 oder 4 Kameras in der engeren Auswahl. So bin ich auch zu meiner 1300D gekommen.

Canon EOS 1300D

Die 1300D von Canon ist eine DSLR-Kamera für Einsteiger. Das Kit (Kamera + Objektiv) bekommt man aktuell für ca. 400 Euro. Mit an Bord sind alle wichtigen Grundfunktionen sowie einige nützliche Zusatz-Features. Die Kamera ist solide verarbeitet, liegt gut in der Hand und ist recht leicht zu bedienen.  Im Lieferumfang befindet sich das Handbuch, ein Akku, das Objektiv sowie ein Gurt zum umhängen.  Es muss nur noch eine Speicherkarte dazugekauft werden und schon kann die digitale Fotografie starten.

die EOS 1300D lässt sich auch mit entsprechender App über ein Smartphone oder Tablet steuern

 

Megapixel & Sensor

Die Canon 1300D besitzt einen APS-C-Sensor der mit 18 Megapixeln (effektiv 17,9 MP) auflöst. Nun sehe ich schon wieder die Kommentare… viel zu wenig Megapixel, Megapixel reichen nicht aus und so weiter…. Absoluter Schwachsinn. Klar, es gibt Modelle die deutlich mehr Megapixel als die EOS 1300D haben, diese bewegen sich aber auch in einem deutlich anderem Preissegment. Mit 18 Megapixeln (5.184 x 3.456 Pixel) sind Drucke bis DIN A2 !! problemlos möglich. Für die Qualität eines Fotos ist der verbaute Sensor viel wichtiger als die Auflösung. Der Sensor in der EOS 1300D fand bereits im Vorgängermodell, der 1200D von Canon Platz und ist für Einsteiger mehr als ausreichend.

Einstellungen und Programme

Canon-typisch ist das Menü für die Einstellungen klar und übersichtlich gegliedert. Bereits nach kurzer Zeit findet man sich dort zurecht. Über das knapp 7.5 cm (3 Zoll) große Display können alle Einstellungen schnell und unkompliziert vorgenommen werden. Damit auch absolute Anfänger mit der Kamera zurecht kommen, gibt es verschieden vorgefertigte Programme. Diese lassen sich über den oben liegenden Programmknopf auswählen. So ist es möglich die Kamera alle Einstellungen (ISO, Verschlusszeit usw.) selbst wählen zu lassen. Für den Anfang ganz sinnvoll. Allerdings bin ich schnell von den voll- bzw. teilautomatischen Settings weg und nehme mittlerweile jede Einstellung selbst vor.

die EOS1300D verfügt über verschiedene Programme

 

Das Display

Wie bereits erwähnt, hat die EOS 1300D ein 3 Zoll großes Display. 920.000 Bildpunkte sorgen dafür, das Farben detailgetreu dargestellt werden. Das Display zeigt auf Wunsch aber auch alle gemachten Einstellungen oder zusätzlich Informationen zum Bild an. Mittels LiveView sieht man Änderungen am Bild sofort. Soll heißen: Wird zum Beispiel der ISO-Wert geändert, könnt Ihr am Display sofort sehen, wie das Motiv aussehen würde. So könnt Ihr zum Beispiel vorab vermeiden, das ein Bild zu über- oder unterbelichtet ist. Allerdings gibt es auch ein kleines Manko – wer anstatt durch den Sucher über das Display und LiveView fotografiert, wird schnell merken, das die Kamera insgesamt langsamer reagiert. Das macht sich beim Autofokus besonderes bemerkbar. Schnelle Sportaufnahmen sind dann nicht oder nur bedingt möglich. Bei gestellten Szenen oder Landschaftsaufnahmen ist das aber kein wirkliches Problem.

über das Display sind alle Einstellungen einsehbar

 

WLAN

WLAN ist eine Funktion, die eigentlich nur in höherpreisigen Kameras zu finden ist. Nicht so bei der EOS1300D. Diese besitzt ein WLAN-Modul mit zusätzlicher NFC-Funktion. Damit ist es möglich, die Kamera mit dem Smartphone zu steuern oder Fotos direkt nach dem Fotografieren auf das Smartphone oder Tablet zu übertragen. Hier können dann Bilder beispielsweise direkt bearbeitet werden.

in der Preisklasse nicht üblich – WLAN & NFC

 

Videofunktion

Ein Punkt, den ich von Anfang an völlig vernachlässigt habe – die Videofunktion. Für mich absolut nicht wichtig, den so eine Kamera ist vorrangig für Fotos konzipiert und nicht um filmreife Videos zu drehen. Wer darauf Wert legt, wird bei der EOS 1300D nur bedingt fündig. Selbstverständlich kann auch diese Kamera Videos aufnehmen. Allerdings nur mit einer maximalen Auflösung von 1920×1080 Pixeln mit 25 Bildern pro Sekunde. Für das ein oder andere kleine Video reicht aber auch das problemlos aus.

Mein Fazit

Ich hab die Kamera nun seit ca. 2 Monaten im Einsatz und muss sagen, das Fotografieren macht von Tag zu Tag immer mehr Spaß. Anfangs habe ich nur im Automatikmodus fotografiert, mittlerweile traue ich mich bei einigen Bildern schon an den manuellen Modus. Ein paar Ergebnisse könnt Ihr Euch hier anschauen. Mit der EOS1300D  von Canon bekommt man eine solide Einsteigerkamera, mit der man prima an das Thema digitale Fotografie rangehen kann. Mit knapp 400 Euro erhaltet Ihr ein Set (Kamera + Objektiv) mit dem sich schon sehr gute Ergebnisse erzielen lassen.

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.