Windows verschiebt Update und entfernt Zwangs-Update

Seit einigen Tagen warten Windows 10 User bereits  auf das angekündigte April-Update, jetzt stellt sich raus – das wird wohl erstmal nichts. In einem Blogbeitrag teilte Microsoft kurzerhand mit, das es das erwartete Update erst Ende Mai geben wird. Somit habe Microsoft mehr Zeit die neue Version etwas länger zu testen und das Update-Chaos der letzen Wochen zu vermeiden. In der Vergangenheit waren die Windows 10 Updates anscheinend sehr fehlerhaft und führten bei vielen Nutzern zu Bootloops oder sorgten dafür das sich der Rechner gar nicht mehr starten lies. Nur die manuelle Deinstallation des jweiligen Updates liessen die Rechner wieder laufen.

Um zukünftig solche Fehler zu vermeiden nimmt Microsoft Abstand von den Zwangs-Updates der Feature.Versionen. Bisher war es so, das Microsoft Feature-Updates automatisch installiert hat – ohne eine Bestätigung oder Erlaubnis des Nutzers zu erfragen. Damit soll nun Schluss sein. Erst wenn eine Windows-Version nicht mehr vom Support unterstützt wird, schaltet sich die Update-Automatik ein. So hat der Privatnutzer ganze 18 Monate Zeit sich für das Update zu entscheiden und verhindert damit im Notfall lästige Neuinstallationen. Die Trennung von Sicherheits- und Feature-Updates soll aber nicht erst Ende Mai kommen, sondern wird für die Version 1803 und 1809 in den nächsten Tagen nachgereicht.

Nutzer der Windows 10 Home Version haben ab Mai endlich auch die Möglichkeit, Updates für bis zu 7 Tage zurückzustellen. Das ganze soll fünf mal hintereinander möglich sein, so dass sich eine Update-Pause von bis zu 35 Tagen erreichen lässt. Diese Funktion war bisher nur den Windows 10 Pro Usern vorbehalten.

Die Nutzungszeit des PC´s kann man schon länger bei Windows 10 vorgeben. So kann man vermeiden, das der Rechner nach einer Update-Installation einfach neustartet während man am PC sitzt und unter Umständen wichtige Daten verloren gehen.  Standardmäßig ist hier die Zeit von 08:00 bis 17:00 Uhr vorgegeben. Mit dem Mai-Update soll dann die Möglichkeit bestehen, die Zeiten je nach Nutzungsaktivitäten anzupassen.

 

FlexiPDF 2019 erschienen

Die Programme aus dem Hause Softmaker habe ich hier schon des öfteren vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt hierbei deutlich auf dem Programm Softmaker Office welches aktuell in der 2018er Version zu bekommen ist. Deutlich günstiger als das Konkurrenzprodukt von Microsoft lassen sich damit Tabellen, Präsentationen und Dokumente problemlos erstellen und bearbeiten.

Auch mit der PDF-Erstellung und Bearbeitung beschäftigt sich Softmaker. Mit dem Programm FlexiPDF 2019 lassen sich Texte, Grafiken sowie Zeichnungen problemlos bearbeiten. Außerdem lassen sich PDF-Dateien in diverse Zielformate exportieren. Das Scannen von Dokumenten funktioniert dank automatischer Texterkennung (OCR) ebenfalls problemlos.

Neu hingegen ist die Verfügbarkeit der Kauf- bzw. Aboversion. Ein Jahresabo der NX-Home-Version kostet hierbei 29,90 Euro, die Standard 2019 Version hingegen 59,95 Euro. Wer FlexiPDF 2019 kaufen oder zunächst testen möchte kann das Programm hier runterladen.

Destiny 2 kostenlos

Bereits zum zwölften Male findet die BlizzCon in Kalifornien statt. Auch 2018 beschäftigt sich die Messe hauptsächlich mit Produktionen des Unternehmens. Mit Titeln wie StarCraft, Diablo, Overwatch und vor allem World of Warcraft hat sich Blizzard Entertainment einen Namen gemacht und gehört heute zu einer der bekanntesten und größten Spielentwicklerstudios.

Zum Start der diesjährigen BlizzCon verkündeten die Verantwortlichen von Blizzard Entertainment eine kleine Überraschung. So kann der Ego-Shooter Destiny 2 ab sofort kostenlos über den Battlenet-Launcher heruntergeladen werden. Die ganz Aktion geht bis zum 18. November. Mit dem Download erhaltet Ihr das komplette Grundspiel dauerhaft kostenlos – Erweiterungen wie Fluch des Osiris sowie Kriegsgesit sind darin nicht enthalten. Wer den Shooter bereits bereits besitzt, erhält ein Anniversary-Emblem. Dieses wird im Dezember freigeschaltet und kann auch auf keine andere Art und Weise mehr erworben werden.

Wer also schon länger mit dem Gedanken spielt, sich Destiny 2 anzuschauen oder sogar zu kaufen, sollte jetzt zuschlagen. Für den gut 80GB großen Download sollte allerdings eine schnelle Internetleitung vorhanden sein. Ob Eurer PC die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt könnt Ihr der Tabelle entnehmen:

Mindestvoraussetzungenempfohlene Voraussetzungen
BetriebssystemWindows 7/8/10 64 -bit (neueste Version)Windows 7/8/10 64 -bit (neueste Version)
Prozessor von intelintel i3-3250 oder Pentium G4560intel i5-2400 oder i5-7400
Prozessor von AMDAMD FX-4350 (4.2GHz)AMD Ryzen 1600X (3.6GHz)
Grafikkarte von nvidiaGTX 660 (2GB) oder GTX1050 (2GB)GTX 970 (4GB) oder GTX 1060 (6GB)
Grafikkarte von AMDRadeon HD 7850 (2GB)AMD R9 390 (8GB)
Arbeitsspeicher6 GB RAM8GB RAM