Spectre & Meltdown – seit Ihr betroffen? Hier gibts den Check

Spectre und Meltdown – zwei Begriffe die seit zweit Tagen die IT-Welt in Atem halten. Die beiden Sicherheitslücken stecken so gut wie in jedem Prozessor. Egal ob Intel, AMD oder ARM-Prozessoren in Smartphones oder Tablets – alle Geräte mit einer CPU scheinen betroffen zu sein. Bereits gestern veröffentlichte Microsoft ein Notfall-Update um das Ausnutzen der Sicherheitslücke Meltdown in Intel-Prozessoren zu verhindern. Das Update war eigentlich erst für den kommenden Patchday am 9. Januar geplant. Durch das vorzeitige bekannt werden der Sicherheitslücken zog Microsoft das Update aber vor. Um prüfen zu können ob Eurer Windows-Rechner bereits geschützt ist gibt es nun ein kleines Tool welches hier runtergeladen werden kann. Nach dem Download einfach die Startdatei ausführen – schon habt Ihr Gewissheit wie es um Euren Rechner steht. Sollte Euer System noch nicht gepatcht sein, erhaltet Ihr in der Regel folgende Meldung:

“Your system either does not have the appropriate patch…”

Im Idealfall sieht Eurer Bildschirm aus, wie auf dem folgenden Foto. Dabei erhaltet Ihr Informationen zum aktuellen Schutzstatus jeder einzelnen Systemkomponente. Generell empfiehlt es sich auch alle Browser auf den aktuellsten Stand zu bringen, da bereits eine manipulierte Webseite genügt damit potenzielle Angreifer Daten auslesen können.

 

Office 2018 von SoftMaker ab sofort verfügbar

Bereits vor einiger Zeit habe ich über den öffentlichen Beta-Test von SoftMakers Office 2018 berichtet. Ab sofort ist die Finale Version verfügbar. In der neuen Version  wurden sämtliche Komponenten des Paketes komplett überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Größte Neuerung ist aber wohl die neue Ribbon-Oberfläche. Nutzern, die mit der bisherigen Menüoberfläche von SoftMaker Office vertraut sind, bietet das neue Ribbon-Interface außerdem eine praktische Umstiegshilfe: die Menüeinträge sind im Ribbon-Modus in Form eines „Hamburger“-Menüs verfügbar. Selbstverständlich kann aber jederzeit die klassische Ansicht gewählt werden.

neue Oberfläche bei SoftMaker Office 2018

Im Gegensatz zu anderen Office-Alternativen ist SoftMakers Office 2908 vollständig kompatibel zu Microsoft Office. SoftMaker Office 2018 bearbeitet nativ die Microsoft-Formate DOCX, XLSX und PPTX. Ein Import oder Export beim Austausch von Dateien mit Anwendern von Microsoft Office ist daher nicht mehr nötig – alle Dateien können ohne Umwege weitergegeben und bearbeitet werden.

SoftMaker Office 2018 ist ab sofort verfügbar. Wer möchte kann hier eine 30-Tage-Test-Version runterladen oder hier direkt bestellen. SoftMaker Office 2018 ist in der Standard- sowie Professional Edition zu bekommen. Für beide sind auch 64-Bit Version verfügabr.

Razer baut Smartphone

Ja richtig gelesen. Razer – namhafter Hersteller von Gaming-Hardware wie zum Beispiel dem Headset Kraken 7.1 oder der Tastatur Ornata Chroma, bietet ab Mitte November ein Gaming-Smartphone an und hört auf den simplen Namen Razer Phone.

Doch was macht das Smartphone zu eine Gaming-Gerät. Wer jetzt an eine mobilen Controller mit Bildschirm und Telefonfunktion denkt, liegt völlig daneben. Optisch sieht das Gerät wie ein gewöhnliches Smartphone aus. Erst die technischen Daten lassen erkennen wozu das Razer Phone fähig ist. Der 5.7 Zoll große Bildschirm zum Beispiel hat einen Bildwiederholrate von 120Hz und löst mit 2560×1440 Pixeln auf.  Wer möchte kann die Bildwiederholfrequenz aber auch auf 90, 60 oder 30Hz herunterfahren. Als CPU kommt ein Qualcomm Snapdragon 835 zum Einsatz.Dieser beherrscht Q-Sync, was man mit dem aus der PC-Technik bekanntem FreeSync oder G-Sync vergleichen kann. Somit ist die butterweiche Wiedergabe von Spielen oder ähnlichen Inhalten immer gewährleistet. Der Arbeitsspeicher ist mit 8GB mehr als ausreichend bemessen. Mit 64Gb Speicherplatz spielt auch das Razer Phone ganz vorne mit. Wem das aber nicht reicht, kann auch noch mit microSD-Karte aufrüsten.

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Für guten Klang sorgen die beiden, nach vorne ausgerichteten Lautsprecher die Dolby Atmos unterstützen. Auf einen klassischen Kopfhöreranschluss (3.5mm Klinke) wurde verzichtet. Kopfhörer werden per USB-C angeschlossen, oder eben per Bluetooth. Damit dem Smartphone nicht so schnell die Puste ausgeht, verbaut Razer einen 4.000mAh Akku. Was der ganze Spaß kosten soll? Ab Mitte November soll das Razer Phone in den Handel kommen und ca. 750 Euro kosten. Bereits jetzt kann das Razer Phone online reserviert werden.

Meine Meinung

Ich in großer Razer Fan und habe bereits einige Gerätschaften aus diesem Hause im Einsatz. Wen die Qualität genau so gut ist wie die der Tastaturen, Headphones usw. erhält man für den Preis sicherlich ein solides Smartphone welches technisch auf aktuellem Stand ist. Aber ob man wirklich ein Mobiltelefon!! braucht, welches zum Teil die Technik eines ausgewachsenen Gaming-PC´s verbaut hat, bleibt fraglich.