Instagram rollt Tool zum Datenexport aus

Facebook bietet die Möglichkeit schon lange, WhatsApp will diese Funktion mit den nächsten Update freigeben – die Rede ist von der Möglichkeit die eigenen und persönlichen Daten  auf den heimischen Rechner zu exportieren. Um der neuen Datenschutzverordnung, die am 25. Mai 2018 in Kraft tritt, gerecht zu werden, bietet nun Instagram seinen Nutzern diese Möglichkeit ebenfalls an. Zunächst ist dies zwar nur in der Webversion möglich, die Funktion soll aber für die Android und iOS-Version ebenfalls in der nächsten Zeit ausgerollt werden.

Um Euren kompletten Datensatz aus Instagram zu exportieren geht Ihr einfach auf Eure Instagramseite. Als vorletzten Eintrag findet Ihr die Möglichkeit Eure Daten anzufordern. Klickt dazu einfach auf Download anfordern. Nach Eingabe des Nutzernamens oder der Mail sowie Eurer Passwort wird die Anfrage versendet. Instagram gibt an , das es bis zu 48 Stunden dauern kann, bis die Daten verfügbar sind. Ich persönlich hatte aber bereist nach ca. 10 Minuten eine Mail im Postfach mit einem Link zum Download. In der runtergeladenen Zip-Datei sind dann folgende Informationen enthalten:

  • Profilinformationen
  • Fotos, Videos und archivierte Stories
  • Post- und Story-Untertitel
  • hochgeladene Kontakte
  • Benutzernamen von Followern und Usern, denen man folgt
  • Direktnachrichten
  • Kommentare und Likes
  • Suchen und Einstellungen

WhatsApp führt Mindestalter von 16 Jahren ein

Nächsten Monat tritt die Datenschutzgrundverordnung in der EU in Kraft. Dadurch soll es unter anderem möglich sein, leichter nachzuvollziehen was mit den persönlichen Daten online geschieht und wie diese verwertet werden. In den neuen Nutzungsbedinungen klärt WhatsApp im Vorfeld schon einmal darüber auf, wie die anlaufenden Daten in dem beliebtem Messenger verwertet bzw. genutzt werden. Gleichzeitig hebt der Betreiber das Mindestalter zur Nutzung von WhatsApp von 13 auf mindestens 16 Jahre an.

  • WhatsApp in Europa: WhatsApp hat eine Präsenz in der Europäischen Union geschaffen, um dir seine Dienste von dort aus bereitzustellen und die neuen hohen Transparenzstandards hinsichtlich der Privatsphäre unserer Benutzer zu erfüllen.
  • Datenaustausch: Derzeit teilen wir deine Account-Infos nicht zur Verbesserung der Produkterlebnisse und Werbung auf Facebook. Wie wir bereits in der Vergangenheit angekündigt haben, möchten wir zukünftig enger mit anderen Facebook-Unternehmen zusammenarbeiten und werden dich über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
  • Sicherheit auf WhatsApp: Wenn wir Hinweise auf Benutzer bekommen, die auf WhatsApp oder Facebook unerwünschte Nachrichten – etwa Spam oder missbräuchliche Inhalte – versenden, teilen wir diese Informationen und können entsprechende Maßnamen einleiten, wie etwa den Benutzer plattformübergreifend zu blockieren. Mehr dazu, wie du deine Sicherheit auf WhatsApp erhöhst, findest du in diesen Tipps zur Sicherheit.

Allerdings ist davon auszugehen, das die Prüfung des Mindestalters eher lapidar ausfällt und z.B. nicht über das Hochladen von Ausweisdokumenten bewerkstelligt wird. Geplant sei ein zukünftige Abfrage ob denn der Nutzer bereits 16 Jahre alt sei.

Außerdem soll ebenfalls in Kürze ein Download-Tool zur Verfügung gestellt werden, das es dem Nutzer ermöglicht, seine gespeicherten Informationen runterzuladen. Dies könnnen versendete oder zugeschickte Fotos, persönliche Daten oder das eigene Profilbild sein.

VPN – OkayFreedom vergibt kostenlose 1-Jahres-Lizenz

Anonym im Internet surfen, bei YouTube Videos schauen, die im eigenen Land nicht verfügbar sind. Wer so was möchte nutzt entweder den Tor Browser oder einen VPN. Letztere sind, gerade bei der Länderwahl deutlich komfortabler. Mit einem VPN (Virtual Private Network), kann man, wie es der Name schon sagt, eine virtuelles Netzwerk aufbauen und somit seinen eigentlichen geologischen Standort ändern oder sogar ganz zu verschleiern. Kostenlose VPN´s sind in der Regel in funktionstechnisch eingeschränkt oder haben nur ein kleines monatliches Datenvolumen. Das mag für den einen oder anderen reichen – wer aber oft Youtube Videos schaut kommt dabei schnell an die Grenzen eines kostenlosen VPN´s.  Ein recht bekannter VPN ist OkayFreedom von Steganos. Neben den kostenlosen, werbefinanzierten Version (500 MB monatlich), gibt es auch eine Premium Version. Diese hat ein unbegrenztes Datenvolumen und enthält keinerlei Werbeinblendungen. Mit knapp 30 Euro für ein Jahr erhält man mit OkayFreedom ein guten und zuverlässigen VPN.

Aktuell könnt Ihr Euch eine kostenlose 1-Jahres-Lizenz abgreifen. Dazu braucht Ihr einfach nur auf diesen Link klicken und auf der folgenden Seite Eure Mail eintragen. Kurze Zeit später erhaltet Ihr einen Downloadlink sowie eine Key.  Einfach das runtergeladene Programm installieren und danach unter “Lizenz verwalten” den zugesandten Key eintragen – schon habt Ihr für 1 Jahr ein VPN mit unbegrenztem Datenvolumen.

 

 

 

Über das Icon in der Systemleiste könnt Ihr mit einem Rechtsklick ein Land angeben und dem Internet vorgaukeln, das Ihr Euch tatsächlich an diesem Ort befindet. So kommt man zum Beispiel auch in den Genuss von YouTube Videos, die in Deutschland eigentlich nicht gezeigt werden.