Magine stellt Streaming-Angebot ein.

Wer versucht sich beim Streaming-Dienst Magine TV anzumelden wird wahrscheinlich große Augen machen – seit dem 28.Januar 2019 sind Anmeldungen nicht mehr möglich. Der Grund – Magine TV stellt zum 28.Februar 2019 sein Angebot ein. Trotz vieler Kunden bereits beim Start von Magine TV scheinen die laufenden Kosten zu hoch zu sein.

Chairman Kamal Bherwani von Magine TV teilte dazu mit: “Magine TV begann als Anbieter von Web-TV für Endkunden, verfolgt aber seit einiger Zeit die Strategie, in erster Linie ein B2B-Anbieter zu sein. Entsprechend haben wir uns nun entschieden , nicht länger auf mehrere Geschäftsmodelle zu setzten, sondern uns auf unsere B2B-Strategie zu fokussieren. Infolgedessen verkaufen wir unser B2C-Geschäft an unseren renommierten Mitbewerber und derzeitigen Partner Zattoo.”

die Alternative zu Magine TV – Zattoo

Aktuellen Magine TV-Nutzern bietet Zattoo ein Willkommensangebot an. Per E-Mail erhalten Nutzer einen personalisierten Code mit dem der Streaming Dienst in der Premium Version zwei Monate lang kostenlos genutzt werden kann. Wer Magine TV mit einem Jahres-Abo nutzt soll einen Ausgleich für den ab März 2019 nicht erbrachten Service erhalten.

 

Datenleck aufgetaucht – seid Ihr betroffen?

Vor einigen Tagen ist ein riesiger Datensatz mit gestohlenen Login-Daten im Internet aufgetaucht. Darin enthalten sind ca. 773 Millionen E-Mail-Adressen und über 21 Millionen Passwörter.Diese Daten sind grundsätzlich unverschlüsselt im Internet für jeden einsehbar. In diversen Hacker-Foren soll dieser Datensatz als Collection#1 herunterladbar sein. Daher sollte jeder, der sich im Internet bewegt unbedingt prüfen ob er von diesem Datenleck betroffen ist. Dafür könnt Ihr zum Beispiel die Internetseite von Troy Hunt nutzen. Der australische Sicherheitsforscher bietet auf seiner Homepage Have i been pwnd Nutzern die Möglichkeit zu prüfen ob sie ihrer Mail-Adresse Teil dieses Datenlecks ist. Im besten Fall bekommt Ihr nach der Prüfung die Meldung “Good News – no pwnage found!”

Eine zweite Möglichkeit ist die Seite des Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering in Potsdam. Mit dem Identify Leak Checker könnt Ihr ebenfalls prüfen, in wiefern Eure Mail-Adresse von dem Leak betroffen ist. Dazu gebt Ihr einfach Eure zu prüfende Mai-Adresse an. Kurz darauf erhaltet Ihr einen Nachricht mit einer Zusammenfassung der geprüften Mail.

Solltet Ihr von dem Problem betroffen sein, ist es zwingend erforderlich, das Passwort beim betroffenen Dienst zu ändern oder das dort angelegte Konto zu löschen (falls es nicht mehr benötigt wird). Auch das Passwort Eures Mailzugangs sollte regelmäßig geändert werden. Hier ein paar Tips um die Sicherheit Eurer Daten zu erhöhen:

  • Nutzt für jeden Zugang und/oder jeden Dienst ein anderes, sicheres Passwort!
  • Passwörter wie 123456 oder ähnliches sind nicht sicher! Nutzt einen Passwortgenerator um eine sicheres Passwort zu erstellen
  • Wenn möglich, Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen.
  • Wenn Ihr viele Passwörter verwalten müsst, nutzt Dienste wie KeePass oder LastPass