Half-Life: Alyx goes VR

Half-Life gehört zu den absoluten Klassikern unter den PC-Spielen. Der Ego-Shooter überzeugte nicht nur mit toller Grafik sondern auch durch die tolle Story. Unvergessen ist auch das, zum damaligen Zeitpunkt, phänomale Intro Spiels. 2007 brachte Valve dann den zweiten Teil raus und auch dieser bannte den Spieler vor den PC. Mit der neuen Source Engine waren realistische Gesichtsanimationen und Bewegungsabläufe möglich. Es wurden bei den einzelnen Charakteren insgesamt vierzig verschiedene Gesichtsmuskeln simuliert, um naturgetreue Gesichtsausdrücke erzeugen zu können. Die Computerfiguren konnten außerdem die Augen bewegen und dem Spieler mit dem Blick folgen – damals eine absolute Neuheit.

Nach zwölf langen Jahren meldet sich Valve nun zurück und kündigt einen neuen Teil an welcher im März 2020 erscheinen soll. Das Ganze hört auf den Namen Half-Life: Alyx. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um den dritten Teil der Serie sondern spielt irgendwo zwischen Half-Life und Half-Life 2. Man schlüpft auch nicht mehr in die Rolle von Gordon Freeman sondern spielt die Widerstandsführerin Alyx Vance, welche man schon aus Half-Life 2 kennt.

Die größte Änderung findet aber wohl bei der Umsetzung des Spiels statt welche für eine intensive Immersion sorgen soll – Half Life: Alyx lässt sich nämlich ausschliesslich nur mit einer VR-Brille spielen. Das sorgt bereits jetzt schon für heftige Diskussionen, denn schliesslich haben nicht viele Spieler die passende Hardware und müssten dann zunächst ihr System aufrüsten um in den Genuß von Half-Life.Alyx zu kommen.

Valve´s Index

Schaut man sich die Seite von Valve einmal genauer an, könnte man meinem das Valve den Verkauf seiner eigenen VR-Brille ankurbeln möchte. Das VR-System Index ist seit 2019 erhältlich und zählt zu den hochhwertigsten, aber auch teuersten VR-Systemen überhaupt.Das Komplettpaket wird für aktuell 1.079 Euro angeboten. Beim Kauf erhält man den neuen Teil von Half-Life gratis dazu – welch Überraschung. Allerdings soll das Spiel auch mit anderen Modellen wie zum Beispiel HTC Vive oder Oculus Rift funktionieren.

Ob Valve mit seiner VR-Pflicht Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten, allerdings ist aber davon auszugehen das Half-Life: Alyx wieder ein Kassenschlager wird und die Messlatte für andere Hersteller ziemlich hoch legen wird.

Telekom startet mit 5G

Bereits am 17. Juli startete Vodafone Deutschland als erster Mobilfunkanbieter mit einem für Privatkunden, offenem, kommerziellen 5G-Netz. Seit heute (05.09.) hat auch die Telekom ofiziell den Startschuss für das 5G-Netz gegeben. So ist es ab sofort möglich in den folgenden Gebieten mit 5G zu surfen:

  • Berlin
  • Bonn
  • Darmstadt
  • Köln
  • München

Nach und nach werden weitere Städte und Gebiete folgen. Wie der Anbieter bereits vor einiger Zeitmitteilte, soll bis 2025 mindestes 99 Prozent der Bevölkerung sowie 9ß Prozent der Fläche Deutschland mit dem schnellen 5G Netz abgedeckt und versorgt sein. Bis dahin werden wohl auch deutlich mehr Endgeräte verfügbar sein, die den 5G Standard unterstützen. Bisher sind dies nur einige Geräte wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S10 5G oder das Huawei Mate20 X 5G.

Wer sich über den Ausbau des  neuen Netzes informieren will, kann dies über die Netzabdeckungskarte der Deutschen Telekom machen. Diese wurde passend zum Start um 5G erweitert.

Netflix hebt (wieder mal) die Preise an

Hier und da konnte man es schon im Internet lesen – das der Streamingdienst sein Vorhaben aber so schnell umsetzt, war meiner Meinung nicht zu erwarten.  Netflix erhöht seine Abopreise. Das Ganze greift bereits ab Juni 2019. Egal ob Neu- oder Bestandkunde – ab dem 12.06. werden neue monatliche Gebühren fällig. Wer ohne HD Option auskommt, und nur einen Zugang braucht, zahlt im Basisabo nun 7,99 Euro monatlich. Ab dem Standard-Abo (11,99 Euro/monatlich) steht HD für zwei Zugänge zur Verfügung. Nach wie vor erhält man die UHD-Option, sowie die Anzahl von 4 Geräten, die gleichzeitig auf einen Account zugreifen können nur im Premium-Abo von Netflix. Dieses kostet ab Juni dann nicht mehr 13,99 Euro sondern 15,99 Euro monatlich. Der Grund für den Preisantstieg argumentiert Netflix mit weiter gestiegenen Kosten für Eigenproduktionen. Netflix gehört zum größten Streamingdienst von Filmen und Serien weltweit. 2018 machte der Streaming-Gigant ein Umsatz von 15.794 Millionen US-Dollar.