LastPass schränkt Gratis-Nutzung massiv ein

Bereits seit einigen Jahren nutze ich den Passwortmanager LastPass. 2 Jahre davon sogar in der Premium-Version. Diese hat sich für mich aber nicht rentiert, so dass ich später das kostenlose Modell genutzt habe. Auch hiermit hatte ich alle Passwörter snycron auf meinen Rechnern, Laptops und mobilen Endgeräten.

Nun hat LastPass verkündet sein Preismodell radikal zu ändern. Ab dem 16. März soll der Zugriff bzw. die Nutzung des kostenlosen Angebotes auf einen Gerätetyp beschränkt werden. Soll heissen – speichert Ihr besispielsweise Passwörter in Eurem LastPass-Konto auf einem Smartphone oder Tablet ab, sind diese zum Beispiel nicht mehr auf dem heimischen PC oder Laptop verfügbar – es sei denn Ihr wechselt die Gerätetyp. Damit der pfiffige User aber nicht ständig den Gerätetyp ändert , soll der Wechsel maximal drei mal möglich sein.

Danach ist ein Wechsel nicht mehr möglich, es sei denn Ihr wechselt zu einem Premium-Abo welches mindestes mit 35,00 Euro zu Buche schlägt. Im ersten Jahr gewährt LastPass seinen Kunden noch einen gewissen Nachlass – so zahlt Ihr dann im ersten Jahr 25,00 Euro.

Warum LastPass diesen Schritt geht, liegt klar auf der Hand. Der Dienst verzeichnet aktuell über 20 Millionen User, ein Bruchteil davon scheinen aber nur Premium-Kunden zu sein. Durch die radikale Änderung hofft man, mehr Leute dazu zu bewegen den Premiumdienst zu nutzen – ob die Rechnung für LastPass aufgeht sei mal dahin gestellt. Schliesslich gibt es weitere gute Passwortmanager die auch in der Free-Version problemlos auf verschiedenen Geräten genutzt werden können. Hierzu zählen KeePass oder Bitwarden zu den bekanntesten.

iOS 14 und iPadOS 14 gehen an den Start

Seit heute ist das iOS und iPadOS verfügbar in der Version 14 verfügbar und kann auf allen kompatiblen Apple Endgeräten installiert werden.

iOS 14iPadOS 14
iPhone 11, 11 Pro, 11 Pro MaxiPad Pro 12.9 Zoll (1., 2., 3. und 4. Generation)
iPhone XS, XS Max, XRiPad Pro 11 Zoll (1. und 2. Generation)
iPhone SE, SE 2020iPad Pro 10.5 Zoll
iPhone XiPad Pro 9.7 Zoll
iPhone 8, 8 PlusiPad (5., 6., und 7. Generation)
iPhone 7, 7 PlusiPad mini (5. Generation)
iPhone 6s, 6s PlusiPad mini 4
iPad Air (3. Generation)
iPad Air 2

Das Update kann unter Einstellungen – Allgemein – Softwareupdate  heruntergeladen werden. Der Download ist ca. 2,5 GB groß. Um sicher zu gehen, das keine persönlichen Daten verloren gehen, sollte vor der Installation ein Backup gemacht werden. Nach der Installation und einem Neustart stehen dem Nutzer einige Neuerungen zur Verfügung.

Widgets

Die größte Veränderung von iOS 14 dürften wohl die Widget-Funktion sein. Auf dem Homescreen können nun, ähnlich wie bei Android, verschiedene Widgets positioniert werden. Allerdings gibt es keine freien Zwischenräume innerhalb der Icons. Diese passen sich je nach Widget an oder werden auf eine neue Seite ausgelagert.

iOS 14 mit Widgets

App-Drawer

Der von Android bekannte App-Drawer hat nun auch bei Apple Einzug gehalten, hört hier aber auf den Namem App Mediathek. Hier werden alle Apps angezeigt, die nicht auf dem Homescreen zu sehen sind. Die App Mediathek mit dem Wischen nach links aufgerufen werden.

Translator & Maps

Nach der Installation von iOS 14 zeigt sich auch eine neue Übersetzungsapp. Diese soll ähnlich funktionieren wie der Google Translator. Anscheinend versucht Apple hier seine eigene App an den Mann zu bringen, so das auf Google Produkte verzichtet werden kann. Ebenfalls ein Update hat auch Apple´s Navigations-App “Apple Maps” bekommen. Wer ein E-Auto besitzt kann nun besser Routen planen da das Tanken bzw. aufladen in der Routenberechnung mit einbezogen wird. Dennoch werde ich persönlich weiter Google Maps einsetzen, da die Software meiner Meinung nach ganz klar die Nase vorn hat.

Neue Standards

Der Browser Safari hat ebenfalls ein Update erhalten. Dieser soll nun schneller und sicherer geworden sein. Safari überwacht nun auch ob Eure Passwörter einem Leak zum Opfer gefallen sind. Wer statt Safari lieber Google Chrome oder Edge nutzen will, kann diese nun als Standardbrower angeben. Das gleiche gilt auch für Mail-Apps.

Für weitere Infos zu iOS 14 einfach hier mal schauen.

 

Review – Amazfit GTR

Vor einigen Jahren wurden Smartwatches noch belächelt und für einen Trend gehalten, der sich nicht durchsetzen würde. Dies hat sich allerdings mittlerweile geändert. Smartwatches sind nicht nur ein stylisches Gadget zum vorhandenen Smartphone geworden, sondern bieten auch neue Einsatzmöglichkeiten. Mittlerweile bieten viele Smartphone-Hersteller wie Samsung oder Huawei passende Smartwatches an, die auch problemlos mit Smartphones andere Hersteller zusammenarbeiten. Mit der Smartwatch Amazfit GTR will der Hersteller nun auch um die Gunst der Nutzer buhlen. Das 47mm Modell stelle ich heute vor.

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