Blackberry KEYone – Review und Gewinnspiel

Ende der 90er galt ein Blackberry für jeden Manager oder Unternehmer als das Gerät schlechthin.Lange Zeit galt der Hersteller Research in Motion (RIM) als Synonym für Innovationen. Die einzigartige Tastatur, das eigene Betriebssystem (Blackberry OS) trugen dazu bei, das weltweit über 100 Millionen Geräte verkauft wurden. Seit dem Erscheinen von Apples iPhone oder der Galaxy-Reihe von Samsung ist es deutlich ruhiger um den Hersteller geworden. Allerdings tauchen hier und da immer wieder mal neue Geräte auf. Die Produktion der Smartphones ist mittlerweile auf einen externen Partner (TCL Communication) ausgelagert und statt des eigenen Betriebssystems setzt man auf Android. Heute stelle ich das Blackberry KEYone vor und berichte wie sich das Gerät im Alltag schlägt und zu gewinnen gibt´s diesmal auch was.

Blackberry – etwas besonderes

Eins vorab – das KEYone von Blackberry ist schwer bis gar nicht mit anderen auf dem Markt erhältlichen Smartphones zu vergleichen. Obwohl es hardwaretechnisch kein Problem wäre mit dem KEYone irgendwelche Spiele zu spielen oder Filme zu gucken, richtet sich das Smartphone eher an Vielschreiber und Businessleute. Emails checken, im Internet surfen, sich auf Social Media Plattformen bewegen oder SMS und Nachrichten schreiben  – dort ist das Blackberry KEYone zuhause. Mit besonderen Features und der unverkennbaren Tastatur ist dies auch schnell klar.

Das Design

Das ca. 180g leichte Telefon besteht aus einem eloxiertem, silbernem, Aluminumrahmen. Die Rückseite des KEYone ist mit einer rutschfesten, leicht gummierten Kunststoffoberfläche versehen. In der Mitte der Rückseite wurde das typische Blackberry Logo angebracht. Die Vorderseite besteht aus einem 4.5 Zoll großem Display und der physischen Tastatur. Auf der linken Seite befindet sich der Druckknopf zum Ein- und Ausschalten des Gerätes. Genau gegenüber befindet sich die Laut/Leise-Wippe sowie der Convenience Key. Letzteres lässt sich komplett frei konfigurieren und kann mit verschiedensten Funktionen belegt werden. Das Smartphone liegt angenehm in der Hand macht einen sehr wertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist tadellos. Nichts klappert oder wackelt. Die Tastatur hat einen leichten Glanz. Außerdem sind die Buchstabenreihen voneinander jeweils mit einer Aluminium-Zierleiste getrennt. Dies rundet das Design nochmals ab.

das Markenzeichen von Blackberry – die physische tTstatur

Die Tastatur

Die Tastatur orientiert sich an einer klassischen PC-Tastatur mit einem QWERTZ-Layout und sind berührungssensitiv. So ist es möglich mit verschiedenen Wischgesten das Smartphone zu steuern ohne den Bildschirm berühren zu müssen.So kann zum Beispiel mit dem “Wischen” nach oben oder unten eine Internetseite rauf oder runter gescrollt werden. Jeder einzelne Taste kann mit mehreren Funktionen belegt werden. So kann das Smartphone unterscheiden ob eine Taste zum Tippen von Worten genutzt wird oder dies lange oder nur kurz gedrückt wird. Ein kurzes Beispiel. Die Taste M kann zum Beispiel so programmiert werden, das bei einem kurzen Druck das Mailprogramm geöffnet wird, bei langem Druck der Musikplayer startet. Die Leertaste hat ein ganz besonderes Feature, diese enthält nämlich einen Fingerabdrucksensor. Damit kann das KEYone entsperrt werden. Außerdem ist es bereits bei vielen Apps möglich eine Passwortabfrage durch den Fingerabdruck zu ersetzen. Der Sensor funktioniert sehr zuverlässig und schnell.

Die Kamera

Das KEYone hat selbstverständlich auch eine zwei Kameras. Die Hauptkamera kann mit maximal 12 Megapixeln knipsen und hat eine f/2.0-Blende. Der Kamerasensor ist zwar der gleiche, der auch im Google Pixel verbaut wurde, erreicht aber nicht ganz dessen Qualität. Trotzdem eignet sich die Kamera für den einen oder anderen Schnapschuss. Erst bei schlechter Beleuchtung ist Bildrauschen deutlich zu erkennen.  Die Frontkamera eigent sich mit 8 Megapixeln prima für Selfies und Videotelefonie. Beide Kameras könne FullHD- sowie 4K-Videos mit 30fps aufzeichnen.

Die 12 Megapixel Kamera des Blackberry KEYone

Das Display

Wie eingangs bereits erwähnt kommt im KEYone ein 4.5 Zoll (11.4 cm) großes Display zu Einsatz. Das ISP-LCD löst mit 1620×1080 Pixeln auf hat eine Pixeldichte von 433ppi. Alles wird gestochen scharf angezeigt und die Beleuchtung reicht auch noch aus wenn das KEYone draussen in der Sonne genutzt wird. Geschützt ist das Ganze zudem noch mit Gorilla Glas 4. Die Beleuchtungsautomatik arbeitet einwandfrei und regelt das Display im Dunkeln soweit runter bis es nicht mehr blendet, aber dennoch alles klar erkennbar ist.  Es gibt zwar von einigen Nutzern den Mängel das dass Display sei selbst bei voll aufgedrehter Helligkeit zu dunkel sei, dies kann ich aber keineswegs bestätigen.

Fingerabdrucksensor in der Leertaste

 

Akkulaufzeit

Der 3505 mAh Akku sei besonders hervorzuheben. TCL gibt zwar an, das bei durchschnittlicher Nutzung das KEYone ca. 2 Tag aushält und dann erst wieder an den Strom muss. Dies kann ich allerdings gar nicht bestätigen. Während meiner Testzeit musste das Blackberry erst nach dem dritten Tage geladen werden. Und selbst da habe ich noch eine Restlaufzeit von 12 % gehabt. Nach ca. 2 Stunden ist der Akku dank Quick Charge 3.0 wieder voll.

Prozessor und Speicher

Im Blackberry KEYOne werkelt der Octa-Core-Prozessor Snapdragon 625 mit zwei Quad-Core-Clustern mit jeweils auf bis zu 2 GHz  getakteten Cortex-A53-CPUs. Als Grafikeinheit kommt eine Adreno-506 GPU mit 650 MHz zum Einsatz. Beides ist zwar lange nicht der Oberklasse angesiedelt, sorgt aber in Verbindung mit dem 3 GB großem Arbeitsspeicher  für flüssiges Arbeiten am Gerät. Bei aktuellen 3D-Spielen kann es mit der Performance schon mal knapp werden – FullHD- Videos oder ähnliches stellen aber in keinster Weise ein Problem dar. Der feste Speicher hat eine Größe von 32 GB und kann dank microSD-Karte beliebig erweitert werden. TCL gibt an, des erst bei 2 TB die Grenze erreicht sei.

heutzutage selten – der 3.5mm Klinkenanschluss für Kopfhörer

Android

Das Blackberry KEYone ist aktuell mit Android 8.1 ausgestattet. Auch wenn es optisch so aussieht, das es sich hier um eine Stock ROM handelt, kann man an Kleinigkeiten erkennen, das TCL auch beim Aussehen des OS Hand angelegt hat. Zudem besteht die Möglichkeit, das Design seinen Wünschen optisch anzupassen.Das Betriebssystem läuft flüssig und hat nur hin und wieder kleine Mikroruckler, die sich aber kaum bemerkbar machen.

Mein Fazit

Nutzer die schon ein Blackberry in Gebrauch haben, werden sich sofort heimisch fühlen – Umsteiger von herkömmlichen Smartphones brauchen sicherlich etwas Zeit sich an das Design und die physische Tastatur zu gewöhnen. Danach geht aber das Arbeiten mit dem KEYone super einfach von der Hand. Das Blackberry KEYone spielt technisch sicherlich nicht in der Oberliga mit, allerdings machen die Verarbeitung, Haptik und der Funktionsumfang das KEYOne zu einem sehr guten Mittelklasse Smartphone. Mit einem Kaufpreis von knapp 300 Euro stimmt das Preis/Leistungsverhältnis.

Verlosung

Ihr habt Interesse an einem ungewöhnlichen Smartphone? Dann nutzt jetzt Eure Chance, denn hier könnt Ihr, mit etwas Glück, bis zum 6. Dezember 2018 ein nagelneues Blackberry  KEYone Smartphone gewinnen. Dazu braucht Ihr nur in die Kommentare posten warum Ihr das KEYone unbedingt haben wollt und Ihr die richtigen für diese Gerät seit. Am 6.12. werde ich dann per Zufallsgenerator (random.org) einen Kommentar auslosen der von mir das Gerät kostenlos nach Hause geschickt bekommt. Gebt bitte im Kommentar unbedingt Eure Kontaktmail an, so das ich den Gewinner oder die Gewinnerin benachrichtigen kann.  Viel Glück!

 

Kommentare (14)

  1. Mein Blackberry Storm gibt langsam den Geist auf. Würde es aber nur ins Nirvana schicken wenn ich eine vergleichbare Alternative hätte. Das Keyone wäre sowas. Wäre super wenn ich gewinnen würde.
    stefwarns@gmx.de

  2. Hallo und erstmal ein dickes Dankeschön für den tollen Bericht.

    Mir ist die Handhabung bei einem Smartphone sehr wichtig und bisher bin ich damit bei noch keinem Modell so richtig glücklich geworden. An ein Blackberry habe ich mich bis jetzt noch nicht herangewagt und würde mich über das KEYone umso mehr freuen.

    Viele Grüße , Oliver

  3. Weil ich mit einer echten Tastatur einfach schneller schreiben kann

  4. Ich bin Nutzer Blackberry Nutzer der ersten Stunde. Vor drei einmal auf Apple umgeschwenkt und das iPhone direkt nach zwei Wochen wieder abgestossen – wer einmal Blackberrys genutzt hat wird nichts anderes wollen. Daher hoffe ich dieses Teil hier zu gewinnen da ich das ganze Potenzial dieser Geräte ausnutzen kann.

    zweimalfrankhoch2@googlemail.com

  5. ich persönlich habe das blackberry storm 2 seit einigen jahren. leider ist mir es schon des öfteren auf den boden gefallen und es hat sichtlich einige schäden am gehäuse. wenn ich das keyone gewinnen würde, hätte ich in der tat einen würdigen nachfolger.

    tatajana.gestringer@web.de

  6. Hallo, toller Beitrag. Ich lese Deinen Blog schon seit einiger Zeit mit. Daher ist mir Dein Gewinnspiel nicht entgangen – und ich hoffe das Blackberry vielleicht zu gewinnen. Würde mich freuen.

    buddenbroegger.carsten@t-online.de

  7. Hi, ich möchte das Blackberry gerne meinem besten Freund schenken. Vor zwei Wochen waren wir im Schwarzwald wandern und sind teilweise über Baumstämme und kleine Flüsse geklettert. Er meinte mir zeigen zu müssen, dass er über diesen Baumstamm mit geschlossenen Augen balancieren kann. Naja, konnte er nicht, er ist mit einem lauten Platsch hineingestürzt und ich konnte mich vor Lachen nicht mehr halten. Er saß in diesem kleinem Fluss und wir hatten Tränen in den Augen, weil wir so viel lachen mussten. Leider war sein Smartphone in der Hosentasche und trotz einem schnellen Reisbad funktioniert es nicht mehr.
    Da wäre das Blackberry KEYone perfekt, vor allem, weil die Akkuleistung so genial ist.
    Viele Grüße

  8. Immer nur Apple genutzt, nun ist mein geliebtes iphone 6 kaputt. Android-technisch soll sich einiges getan haben, das wäre die optimale gelegenheit zu prüfen ob das stimmt. Müsste nur gewinnen 😉

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