Apple sperrt Computerbild für Events und entzieht Testgeräte

Seit zwei Wochen ist das neue iPhone 6 auf dem Markt. Seitdem reißen die negativen Schlagzeilen um das neue Smartphone nicht ab. Updates auf eine neue Version von iOS schlagen fehl und legen das Gerät lahm. Mit Hochdruck arbeitet Apple an einer Lösung und zieht das Update erstmal wieder zurück. So hatte man sich den Verkaufsstart des iPhones nicht vorgestellt. Einige Tage später machten Fotos von verbogenen iPhones im Internet die Runde. Anscheinend ist es nicht möglich, das iPhone in der Gesäßtasche zu tragen ohne sich diese verbiegt. Bei Youtube gibt es zahlreiche Videos dazu.

iphone 6 bend

Unter anderem hat auch die Computerzeitschrift Computerbild solch ein Video veröffentlicht. Darin ist zu sehen wie leicht sich ein iPhone verbiegen lässt. Zum Vergleich wird noch ein Galaxy Note hinzugezogen, welches dem Biegetest standhält. Anscheinend war oder ist das Apple zu viel des Guten und handelt umgehend. Am 26. September twittert der Chefredakteur der Computerbild Axel Telzerow:

Somit wird die Redaktion der Computerbild keine Testgeräte mehr zur Verfügung stellen. Einladungen für Apple-Events werden nicht mehr an Computerbild vergeben. Ich kann an dieser Stelle Herrn Telzerow nur Recht geben – ein absolut überzogene Reaktion von Apple. Wenn solch ein Vorgehen Schule machen sollte, können wir demnächst getrost auf Testberichte oder Videos verzichten. Denn was sollen diese dann noch bringen wenn man nicht auf Fehler hinweisen darf. Was hat Apple sich dabei gedacht? Testgeräte ja  – aber nur wenn ein Tetsbericht positiv ausfällt? Kanns ja nicht sein. Aber genau an solch einem Fall kann man sehen welche Macht Apple auf die Medienhäuser hat.

Und um diese Video geht es, welches mittlerweile über 350.000 Klicks hat:

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