Google hört mit – Sprachsuche als Abhördienst?

Das Google gerne alles über seinen Nutzer wissen möchte, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Mit allen möglichen Tricks versucht Google immer wieder an kleinste Details aus dem Leben eines Users  zu kommen. Die Sammelwut von Google ist mir schon seit längerem bekannt, allerdings macht mir das nicht all zuviel aus. Denn jeder der Google und seine Dienste nutzt, sollte sich darüber im Klaren sein, das seine Daten, in welcher Form auch immer, von Google genutzt werden. Dies ist nun mal der Preis den man für die kostenlose Nutzung der Dienste zahlt – take it or leave it!

hört fleißig mit – die Sprachsuche von Google

Nun bin ich aber zufällig über einen Link gestolpert dessen Inhalt mich schon etwas überrascht hat. Auf dieser Seite bekommt Ihr schon säuberlich aufgelistet was über die Sprachsuche von Google eingegeben wurde. Das Interessante dabei ist, das nicht nur alles gespeichert wird was nach dem Befehl „OK Google….“ gesagt wurde. Solche Sprachebefehle enthalten in der Regel einen Transkript, ähnlich einer Kurzbeschreibung des gesprochenen Befehl. Interessant sind die Einträge die mit „Kein Transkipt verfügbar“ markiert Hört man da mal rein, wird einem schnell bewusst, das Google willkürlich irgendwelche Aufnahmen speichert die so gar nichts mit der eigentlich Suche zu tun haben.  Da hört man beispielsweise kurze Gesprächsauszüge, spielende Kinder usw. Google speichert solche Aufnahmen ohne das Wissen des Nutzers. Was Google damit macht ist ebenfalls völlig unklar.

Glücklicherweise gibt es eine Möglichkeit dem Ganzen einen Riegel vorzuschieben und das heimliche mithören abzuschalten. Wer die Sprachsuche von Google nur selten oder gar nicht nutzt sollte dies unbedingt machen! Dazu klickt Ihr auf der genannten Seite einfach links auf Aktivitätseinstellungen und scrollt soweit bis Ihr die Einstellungen zu Sprach- & Audioaktivitäten findet. Der Schalte rechts stoppt bzw. pausiert die heimliche Aufzeichnung. Um auf Nummer sicher zu gehen solltet Ihr die bisherigen Aufnahmen auch noch löschen. Dazu klickt Ihr einfach ganz oben rechts auf das Symbol mit den drei Punkten. Wählt nun Aktivitäten löschen nach aus und ändert im Klappmenü den Eintrag von Heute auf Gesamt bisher. Bestätigt nun alles mit OK. Danach sind die Audiofiles gelöscht und die Sprachsuche bleibt deaktiviert

 

Netflix hebt Preise für monatliche Abos an

Seid Ihr Netflix-User und habt in den letzten Tagen eine Info über eine Preiserhöhung der Abos erhalten? Wahrscheinlich nicht, den ich und viele andere Nutzer mussten überrascht feststellen, das Netflix die Abopreise angehoben hat. Anfang Juli hat man bereits an einigen Nutzern das neue Preismodell getestet. Dieses ist anscheinend ab sofort für alle Nutzer gültig. Einzig das Basipaket ändert sich nicht und kostet weiterhin 7,99 Euro im Monat. Dies dürfte allerdings für die meisten Nutzer uninteressant sein. Bildtechnisch  steht weder HD noch UHD zur Verfügung. Die Nutzung ist auf einen User begrenzt. Anders sieht es bei Standardpaket aus Dieses kostet monatlich 10,99 Euro (vorher 9,99 Euro) und bietet FullHD, sowie eine maximale Nutzung von zwei Usern gleichzeitig. Das Premiumpaket von Netflix kostet nun 13,99 Euro (vorher 11,99 Euro) und bietet dem Nutzer das volle Netflix-Vergnügen. Maximal vier User können gleichzeitig auf den Streamingdiesnt zugreifen und einen Großteil der Serien/Filme in UHD geniessen – eine schnelle Internetleitung (mind. 25Mbit/s) und ein UHD-fähiges Endgerät ist dabei natürlich Grundvoraussetzung.

 

Facebook kündigt eigenen Videodienst an

Nun auch Facebook – wie in einem Blogeintrag mitgeteilt wurde, geht Facebook demnächst mit einem eigenen Videodienst namens Watch in Deutschland an den Start. In den USA ist der Dienst bereits für eine begrenzte Anzahl von Usern nutzbar. Watch strahlt Eigenproduktionen sowie exklusive Formate aus.  Die Facebook-Community soll dabei zentraler Bestandteil sein. So ist es möglich während der Sendungen mit anderen Usern zu diskutieren oder über Facebook direkt mit den Protagonisten der jeweiligen Shows in Kontakt zu treten. Wann genau der Dienst in Deutschland an den Start geht, ist bisher nicht bekannt.