WhatsApp – Update enthält neue Funktionen

Heute ist ein neues Update für WhatsApp erschienen. Darin enthalten sind neue Funktionen – vorerst allerdings nur für iOS. Der Hersteller kündigt für Android aber bereits ein Beta an, die die Funktionen ebenfalls enthalten soll. Außerdem soll in einer der nächsten Updates des Messengers eine Edit-Funktion an Board haben.

Nachdem das Update installiert wurde, ist es nun auch möglich, Nachrichten ohne Internetverbindung zu versenden. WhatsApp nimmt die Nachricht entgegen und verschickt sie dann sobald eine  Internetverbindung besteht. Außerdem können nun auch bis zu 30 Bilder/Fotos pro Kontakt oder Gruppe verschickt werden. Wer nur begrenzt Speicher auf seinem Smartphone hat, kann sich zudem für jeden einzelnen Chat alle  enthaltenen Medien anzeigen lassen und diese einzeln löschen. Unter der Einstellung Daten- und Speichernutzung –> Speichernutzung einfach auf Chat-Verlauf leeren klicken. Nun kann jede Medienart die im Chatverlauf vorkommt einzeln auswählen und löschen.

Demnächst soll auch endlich die Edit-Funktion freigeschaltet werden. Damit soll es möglich sein, bereits verschickte Nachrichten zu ändern und sogar. Die Funktion war bereits in der Beta der Android-Version implementiert, allerdings ohne Funktion.

Amazon Undeground – kostenlose Apps, aber zu welchem Preis

Seit einiger Zeit gibt es bereits die Underground App von Amazon. Zu einem kann man über diese App ganz normal Artikel bestellen – genau wie über die offizielle App. Ein normales Kundenkonto bei Amazon reicht dafür völlig aus. Allerdings bietet Amazon auch zahlreiche Apps gratis an, die im regulären Play Store von Google kostenpflichtig sind. Die Navigations-App NAVIGON Europe zum Beispiel kostet im Play Store ca. 60 Euro. in der Underground App bekommt Ihr diese komplett kostenlos. Ähnlich ist es mit zahlreichen Spielen und Tools. Doch wie funktioniert das? Im Grunde ist das Prinzip ganz einfach – Amazon zahlt den Entwicklern einfach Geld für die Nutzung der Apps. Aktuell sind das 0,2 US-Cent  pro Minute in denen eine solche App genutzt wird. Bei einer Stunde App-Nutzung kommt man dann auf 12 Cent. Hört sich zunächst einmal nicht viel an – wer das mal weiter hochrechnet wird schnell merken, das sich dass für Entwickler schnell rentiert. Gerade dann wenn eine App sehr beliebt ist.

Allerdings gibt es auch eine Schattenseite, denn jeder weiß das heutzutage nichts mehr wirklich umsonst ist. So sammelt Amazon fleißig Nutzerdaten beim Gebrauch dieser Apps. So weiß Amazon zu jederzeit genau wie lange eine App genutzt wird und die Herkunft des Nutzers (dank des Benutzerkontos von Amazon) . Da Amazon auch selber Spiele entwickelt (Amazon Game Studios) ist man immer informiert, was die „breite Masse“ so spielt und kann die Entwicklung dementsprechend steuern. Weiterer Nachteil – die Apps  sind meistens nicht aktuell und lassen sich auch nicht so ohne weiteres installieren, sofern kein Fire-Gerät vorliegt.

Hier merkt man schnell, das Amazon mit seinem Angebot nur Kosten entstehen. Die gesammelten Informationen scheinen aber so wertvoll zu sein, das der Shopping-Riese dies in Kauf nimmt. Ziel scheint es zu sein, Nutzer vom Google Play Store wegzulocken und künftig seine Apps über Amazon zu beziehen. Aktuell fährt Amazon damit sicherlich keine Gewinne ein, allerdings kennt man ja auch mittlerweile aus anderen Sparten des Amazon-Konzerns wo der Weg hingehen soll – Marktbeherrschung um jeden Preis.

Window 10 öffnet sich für Android

Microsoft 10 unterstützt das Ausführen von Android Apps. Das zumindest teilte gestern Paul Thurrott aus leider ungenannten Quellen mit. Demnach stellt Microsoft noch diese Woche die Neuerung auf Ihrer Entwicklerkonferenz in San Francisco vor. Sollte das wirklich stimmen, könnte Microsoft mit diesem Feature ihr größtes Problem lösen – die magere Anzahl der Apps für Windows-Phone Geräte. So könnte man auf einem Windows-Phone oder Tablet alle Apps, die es für solche ein Gerät gar nicht gibt, einfach in der Android-Version installieren und nutzen.Entwickler, die bisher etliche Arbeitstunden und Geld in die Enstehung von Windows Apps gesteckt haben, dürften dann allerdings ordentlich angfressen sein. Das neue Feature von Windows 10 wäre ein klares Signal sich auf ein anderes Betriebssystem für die App-Entwicklung  zu konzentrieren.