Review – Bose QC 35

Seit Apple den Kopfhöreranschluss an seinen iPhone´s weggelassen hat sind Bluetooth-Kopfhörer außerordentlich beliebt. Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand – das nervige Kabel vom Abspielgerät zum Kopf des Hörers fällt komplett weg und man kann ohne Einschränkungen seine Musik genießen. Einsteigermodelle sind bereits ab ca. 30 Euro zu bekommen. Empfehlen kann ich diese Kopfhörer allerdings nicht. Die Akkuleistungen sind sehr gering, der Tragekomfort lässt oft zu wünschen übrig und klanglich sind solche Kopfhörer enttäuschend. Um sich diesen Ärger zu ersparen sollte man, wenn möglich, nach Kopfhörern namhafter Hersteller Ausschau halten. Ein Gerät welches eindeutig in der Oberklasse mitspielt möchte ich heute kurz vorstellen. Dabei handelt es sich um den Bluetooth-Kopfhörer QC 35 von Bose.

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Facebook kündigt eigenen Videodienst an

Nun auch Facebook – wie in einem Blogeintrag mitgeteilt wurde, geht Facebook demnächst mit einem eigenen Videodienst namens Watch in Deutschland an den Start. In den USA ist der Dienst bereits für eine begrenzte Anzahl von Usern nutzbar. Watch strahlt Eigenproduktionen sowie exklusive Formate aus.  Die Facebook-Community soll dabei zentraler Bestandteil sein. So ist es möglich während der Sendungen mit anderen Usern zu diskutieren oder über Facebook direkt mit den Protagonisten der jeweiligen Shows in Kontakt zu treten. Wann genau der Dienst in Deutschland an den Start geht, ist bisher nicht bekannt.

IP- Zertifzierung und was Sie bedeutet

Da mich immer wieder Leute fragen, was es mit der IP-Zertifizierung bei Smartphones auf sich hat, gebe ich hier heute mal eine kleine Übersicht der gängigen Standards. In der Regel wird bei Smartphones nur mit den Begriff „wasser- und staubdicht“ beworben. Genaueres darüber erfährt man erst wenn man sich die IP-Zertifizierung des jeweiligen Gerätes genauer anschaut. Der IP (International Protection) folgt immer ein zweistelliger Code. Dabei gibt die erst Zahl die Staubdichtigkeit an. Diese ist in folgende Werte eingeteilt:

  • IP0x: kein Schutz
  • IP1x: Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 50 mm
  • IP2x: Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 12,5 mm
  • IP3x: Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 2,5 mm
  • IP4x: Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 1,0 mm
  • IP5x: Geschützt gegen Staub in schädigender Menge
  • IP6x: Staubdicht

 

Wie gut das Smartphone gegen Staub und Wasser geschützt ist erkennt man an der IP-Zertifizierung

Die zweite Ziffer gibt die Wasserdichtigkeit an und ist ebenfalls in mehrere Stufen untergliedert. Hier wird von einzelnen Tropfen bis hin zum vollständigen untertauchen des Gerätes unterschieden:

  • IPx0: kein Schutz
  • IPx1: Schutz gegen Tropfwasser
  • IPx2: Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist
  • IPx3: Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte
  • IPx4: Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
  • IPx5: Schutz gegen Strahlwasser (aus einer Düse) aus beliebigem Winkel
  • IPx6: Schutz gegen starkes Strahlwasser
  • IPx7: Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
  • IPx8: Schutz gegen dauerndes Untertauchen
  • IPx9: Schutz gegen Wasser bei Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung

So hat ein iPhone 7 laut Apple eine IP67-Zertifizierung und ist somit komplett staubdicht. Das neuste Galaxy S8 von Samsung hat bereits, so wie der Vorgänger S7, eine IP68-Zertifizierung und schützt auch vor dauerndem Untertauchen.